#9 Unsinn, Chaos, Krawall & Remmidemmi

Shownotes

Grüße aus der Schanze! Im Berliner Betrüger haben wir Nick Hohlbach getroffen, der aktuell im Abschlussjahrgang der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist und dort Schauspiel studiert. Wie ist er vom kleinen bayerischen Dorf in die hanseatische Großstadt gekommen? Wieso überhaupt Schauspiel? Wie sieht so ein Schauspielstudium an der HfMT aus? Und warum ist Theater (vor allem auch für junge Menschen) ein so wichtiger Ort und eine tolle Anlaufstelle? Das alles und warum man nicht immer alles verstehen muss, hört ihr in dieser Folge!

Nicks Stückempfehlungen:

HARD TIMES Der Schnittchenkauf

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00:00:01: Noch dreißig Minuten bis zur

00:00:04: Vorstellung.

00:00:05: Dreißig-Minuten-Drama,

00:00:07: Theater mit Anna

00:00:08: und Luca Hallihallöchen!

00:00:11: Wir sind hier heute mit

00:00:13: Nick.

00:00:14: Hallo Nick Herzlich Willkommen.

00:00:17: Du darfst dich einmal in drei Sätzen vorstellen.

00:00:20: Ja ich bin aus einer kleinen Dorfen Bayern.

00:00:26: Ich bin sehr interessiert in das Chaos und den Unsinn.

00:00:31: Und ich liebe es mit Menschen zu arbeiten!

00:00:34: Wir kommen auch schon zu unserer ersten Kategorie, die Flotten Fünf.

00:00:37: Das ist eine ganz schnelle Vorstellungsrunde.

00:00:39: Es sind fünf flotte.

00:00:40: Fragen... ...die du flott beantworten kannst, sollst, wie du möchtest.

00:00:46: Ja,

00:00:46: ich fange an mit der Ersten.

00:00:51: Glitzand?

00:00:52: Ganz viel Glitzer Aber so ein Guckloch muss schon da sein, sonst wird es bisschen schwierig.

00:00:58: Was oder wer inspiriert dich?

00:01:00: Menschen die sich trauen über Grenzen zu gehen und sich selbst und die Welt zu hinterfragen.

00:01:08: So gerade so.

00:01:09: Daniel Harms habe ich gerade viel gelesen.

00:01:11: der hat mich wirklich aus den Socken gehauen.

00:01:13: Wenn du ein Gemüse wärst welches wärst du und warum?

00:01:19: Ich wäre einem Brokoli.

00:01:21: Oh das ist eine gute Antwort

00:01:24: Weil ich finde, die haben auch coole Frisuren einfach.

00:01:27: Stimmt!

00:01:28: Bisschen wie Blumenkohl nur farbig.

00:01:32: Ich mag lieber Blumenkole als Brokkoli.

00:01:35: Kann man auch grün anmalen?

00:01:37: Ja das stimmt.

00:01:39: Und man kann auch Brokkolibes Weiß anmahlen.

00:01:42: Genau.

00:01:43: Auch möglich.

00:01:45: Jetzt ist mein iPad ausgegangen nicht aus aber es geht immer hier in den Scheißbildschirmschoner und alles kann ich nicht auswendig.

00:01:52: Ah, Rotwein oder Weißwein

00:01:54: Rotwein.

00:01:56: Einzig richtige Antwort.

00:01:58: Oben oder unten?

00:02:00: Oben!

00:02:01: Das waren schon die Flotten fünf.

00:02:02: Yes.

00:02:03: You have survived.

00:02:04: Ja.

00:02:05: Erste Kategorie, check.

00:02:08: Du bist Schauspieler oder Schauspielstühler aktuell noch aber... Genau, wenn Sie Schausspieler werden wirst du es bald.

00:02:14: Wie auch immer man das definiert für sich selber.

00:02:16: Warum Schaus Spiel?

00:02:18: und wie bist du zum Schauspiegel gekommen?

00:02:20: Weil du kommst ja aus dem Dorf in Bayern Und da ist es vielleicht nicht so die Regel, dass man Schauspieler wird und in die große weite Welt rauszieht.

00:02:30: Ja das stimmt schon!

00:02:33: Also ich glaube, es geht einher weil... Ich bin in der zehnten Klasse erst mit Schauspielen so eine Berührung gekommen sodass sich spontan einen kumpeln Theater AG gespielt hat.

00:02:48: Ich einfach mitgegangen bin und es hat so Spaß gemacht.

00:02:52: Von meiner Mutter hat es so geguckt, die in einem Leintheaterverein in Bayreuth spielt.

00:02:56: In dem einzigen Bürger-Leihenverein bei Bayreut und da habe ich angefangen und mich sofort in die Art und Weise verliebt wie Menschen miteinander agieren können.

00:03:07: also das waren von zehnjährigen zu siebzig jährige Personen beim Projekt dabei die alle beruflich was total unterschiedliches gemacht haben und sich so herzlich begegnet sind.

00:03:19: Und immer, wir haben dreißigmal ein Kindermeerchen gespielt

00:03:22: also... Was war eins?

00:03:23: Der Nussknacker!

00:03:26: Es hat schon sehr viel Spaß gemacht und es sind immer wilde Sachen passiert wie der Mäusekönig tritt nicht auf weil er gerade Salamibrot ist und da Nebel kommt und man muss gucken was passiert.

00:03:35: Also das war einfach so'n familiärer herzlicher Umgang den ich seitdem immer weiter suche und deswegen mache ich das auch weiter in so einer Gefühl zu leben und das nach außen zu tragen, weil ich glaube dass es genauso dann auch noch aussen scheint.

00:03:55: Wenn man sich mit Herz zusammen tut, dann scheint das Herz auch nach draußen.

00:04:00: Das ist schön!

00:04:01: Was haben denn Freunde und Familie gesagt als du dir dachtest?

00:04:04: Ich mache das jetzt beruflich

00:04:08: Ich glaube, dadurch dass wir in Bayern keinen Theater haben.

00:04:12: Also meine Eltern und meine Familie haben nichts mit Theater am Hut.

00:04:15: Deswegen war es für sie auch sehr fremd.

00:04:17: Und am Anfang waren Sie natürlich ja mal was gescheites... damit du meinen Häuschen haben kannst.

00:04:24: aber das war ein Prozess so und ich habe irgendwann ab einem gewissen Alter mit den Eltern voll auf der Augenhöhe begegnet und wir haben sehr ernsthafte Gespräche geführt und dann haben sie das auch mehr durchschaut.

00:04:36: also ich glaube wenn man dann irgendwann nicht mehr so einen älteren Kim-Verhältnis hat, dann kann man auch und sich das traut sich auf Augenhöhe zu begegnen.

00:04:45: Kann man so viel voneinander lernen?

00:04:46: Und ich verstehe ihre Perspektive uns die versuchen meine

00:04:50: Zuverstehen

00:04:52: sein auf und ab aber die Leute sind sehr interessiert weiß was anderes ist weil da passiert halt nicht soviel.

00:04:58: ja du hast dran festgehalten also das ist ja auch irgendwo das wichtigste

00:05:02: dass stimmt

00:05:03: dass man auch wenn man nicht aus einer Theater- und Schauspielfamilie kommt Und einem gesagt

00:05:07: wird,

00:05:09: mach mal was gescheites.

00:05:11: Das ist total was Gescheites also...

00:05:14: Ja und auch die Leute kennenzulernen.

00:05:17: Also so ich bin da einfach blauäugig rein und hab hospitiert und hab halt Kaffee gekocht aber die Leute kennen gelernt.

00:05:24: wenn man dann die Leute kennt lernt dann versteht man auch viel einfacher was es eigentlich wie einfaches eigentlich ist.

00:05:31: und wenn man Menschen findet die einen vom Herzen her motivieren dann geht's auch voran.

00:05:36: Wie bist du dann an deine jetzige Schauspielschule gekommen?

00:05:40: Also wie bist du draufgekommen, wie bist zu der Schule gekommen.

00:05:43: Wie war der Weg?

00:05:44: Ich hab so klassisch schon ein paar Schulen mir ausgesucht wo ich vorgesprochen habe alles außer Süddeutschland und Österreich und Schweiz.

00:05:52: Ich wollte mal bisschen außen sehen draus Und dann hat's in Hamburg einfach gefunkt was ich mega fand weil das so viele zugeschaut haben die Menschen voralls eine tolle Stimmung hatten und es sehr lange ist.

00:06:05: also wir Dritte Runde ist bei uns drei Tage lang.

00:06:08: Also man lernt sich wirklich intensiv kennen und es war ein Mordskaudi, deswegen hat's dann einfach auch gefunkt.

00:06:15: Ja voll!

00:06:16: Und wie kommst du klar mit der großen Distanz Norden Süden?

00:06:19: Großer Kulturunterschied?

00:06:21: Ach ich find... Es ist noch einfacher, ich glaube andersrum ist es schwieriger.

00:06:26: Weil im Norden ist man viel kecker und

00:06:29: offener.

00:06:31: Deswegen kann man sich nicht in den Zimmer, muss ich dir mal hin geben?

00:06:33: Ja genau!

00:06:34: Aber

00:06:34: da bist du ja der richtige YouTuber.

00:06:36: Sonst wärst du falsch im Beruf.

00:06:39: Wir machen das hier für Menschen die vielleicht auch nicht soviel mit Schauspiel zu tun haben, die sich darunter nicht vorstellen können.

00:06:46: oder deswegen mal live aus erster Hand und nicht über ein Bildschirm.

00:06:50: oder ich habe mir eine Doku angeguckt Wie ist dein Schauspielalltag?

00:06:54: Hast du ein Lieblingsfach, hast du einen Hassfach?

00:06:56: Erzähl mal ein bisschen, plauder ein bisschen aus dem Nähgästchen.

00:06:59: Also ich kann jetzt von der Hafen-Teel sprechen weil es auch sehr unterschiedlich ist.

00:07:05: also so man muss schon das auch als dieses Vorsprechen auch als kennenlernen beiderseits verstehen weil jede Schule ganz anders tickt und anders Schwerpunkte setzt und auch anders vermittelt.

00:07:19: Und bei uns ist es so, dass wir das erste Jahr nur mit Trixit Beatrix Brunschko Improvisationsunterricht haben.

00:07:26: Das heißt, wir haben erst mal ein Jahr kein Text und keine klare Figur, kein klares Stück und arbeiten dann vom Stück raus sondern wirklich durch den Grundbaustein von Improvisationen und von dem was da ist auszugehen.

00:07:39: Dann spielt sich das auf in halt zu Sprechunterrichten Körperbewegungsunterrichte Gesangen, Chorgesagen.

00:07:48: Und bei uns ist dann so, dass wir ab dem vierten Semester haben jetzt relativ neu ein Pakt-System heißt das.

00:07:55: Das heißt, dass man Performance Kunst aber auch jegliche weitere Spaten der Kunst versucht mit dem Schauspielstudium zu verbinden.

00:08:08: also Wir hatten Kurse bei Menschen die sich auf Ton spezialisiert haben, wie ist der Umgang mit Ton auch auf einer Augenhöhe.

00:08:15: Auf der Bühne mit Ruppenspielenden und Videospiel-Designerinnen.

00:08:22: Also Grenzen springen!

00:08:24: Einfach mal über den eigenen Kosmos hinaus schauen.

00:08:27: Genau.

00:08:27: Und dann immer mit dem kleinen Auftrag sozusagen was zu erarbeiten und auch viel Freiheit aber sich halt eben abzuholen finde ich.

00:08:35: das ich mir viel mitgenommen habe war wie Menschen ihre Ventil gefunden haben und damit klar sehr gut umgehen können, man daraus einfach sehr viel mitnehmen kann.

00:08:47: Wieviel Herztes braucht aber wie einfach es eigentlich ist in den jeweiligen Ventilen zu agieren.

00:08:55: Und genau dann macht man auch ein Eigenprojekt also drei Viertelstunden Abend wie man möchte, kann auch auswählen sozusagen aus dem was man gelernt hat sich Mentoring holen.

00:09:06: Das ist so die eine Sparte, aber auf der anderen Seite haben wir auch klassische Szenenstudien.

00:09:11: Wir haben auch parallel ein Regie-Studium also fünf Regiestudierende auf acht Schauspielstudierenden.

00:09:16: das heißt es gibt sehr viele Projekte auch zusammen mit Rostock und Hannover den Schauspielschulen wo man einfach zusammengewürfelt sich einem Projekt wird mit.

00:09:26: Also es ist schon viel zu machen macht sehr viel Spaß.

00:09:30: Und dein Lieblingsfach oder lieblings wenn man nicht von Fach redet aber was du am liebsten machst?

00:09:36: Ich glaube gerade einzusingen, weil wir einfach einen tollen Matthias ist ein super toller Dozent und einfach bringt eine totale Leichtigkeit rein.

00:09:47: Und man lernt immer was.

00:09:49: Man hat seinen Spaß!

00:09:51: Wir haben es halt auch durchgängig.

00:09:53: Das ist sehr toll, jede Woche mal so ein bisschen zu singen und sowas für sich und auch im Chor zu tun.

00:10:00: Voll, was singst du gerade einzeln?

00:10:03: Was singe ich gerade... Grazie de la Cotte von Fortuna Ehrenfeld.

00:10:08: Und im Chor haben wir ja vorhin schon gehört, in meinem Garten.

00:10:11: In

00:10:11: meinem Gart?

00:10:13: Ja!

00:10:14: Nice.

00:10:14: und dann jetzt noch das Hassfach oder das wo du sagst nicht mein Steckenpferd oder da wo ich am meisten Energie für reinstecken muss weil es mir nicht so liegt oder irgendwie sowas.

00:10:24: Also ich glaube... Das verändert sich immer.

00:10:28: aber für mich am Anfang Wir haben Unterrichte wo man sich sehr auf sie selber und seinen Körper konzentrieren muss Und es ist eine ganz andere Art und Weise der Konzentration.

00:10:38: Ich bin ein sehr hyperaktiver Mensch, da musste ich erst mal checken was von mir überhaupt gefordert ist.

00:10:44: Das hat mich dann jahrlang schon sehr viel aufgeregt weil ich einfach nicht mit dieser Zeit umgehen konnte dass man sich so lange auf etwas Kleines konzentriert.

00:10:55: aber mittlerweile bin die sehr dankbar.

00:10:59: Irgendwann bruchte das auch und dann muss man gegen seine Widerstände angehen.

00:11:03: Deswegen, wenn man Hassfach hat, dann muss man gucken was da einstört und daran rangehen.

00:11:10: Hilft nichts.

00:11:11: Stimmt!

00:11:13: Du bist unser jüngster Gast bis jetzt Und es geht ja in unserem Podcast vor allem darum dass eine breitere Fläche an Menschen ins Theater geht und einen Grund findet ins Theater zu gehen.

00:11:29: Welche Bedeutung hat Theater für junge Menschen heute?

00:11:32: Ich glaube, es ist ein enorm wichtiger Ort, weil es eher einfach ein Ort der Begegnung ist.

00:11:39: Und ich glaube besonders durch die Generationen, die jetzt auch durch Corona

00:11:44: etc.,

00:11:45: einfach und durch die krasse Digitalisierung so in den Individualismus gezwungen werden, dass sie einfach auch Anlaufstellen brauchen und die dort finden können.

00:11:57: Also für mich war's mit fünfzehn wirklich ein Gamechanger zu wissen oder zu lernen, sich anderszubegegnen.

00:12:05: Von innen aber auch von außen und ich glaube dass das schon sehr wichtig ist auch Kinder ernst zu nehmen, indem man jetzt nicht nur Kindertheater macht und erwachsenen Theater sondern eigentlich immer Theater für alle sein sollte und man Kindern viel zutrauen kann und auch schon früh weil ja einfach auch schon sehr viel Input kommt mittlerweile erwarten kann und viel Räume öffnen kann in der Familie auch über Sachen zu reden, wo man davor halt nicht drauf kommt wenn man in seinem Alltagsköpfchen bleibt.

00:12:41: Und es ist ja auch viel schöner wenn quasi Kinder-und Erwachsene zusammen ins Theater gehen und das sind Stoffes die er alle interessiert damit man gemeinsam darüber auf Augenhöhe auch reden kann.

00:12:51: dazu auch vor allen Dingen noch meine.

00:12:53: Vor allen Dingen Kinder und Jugendliche werden auch immer jünger Mit Medienkonsum kriegen ja viel mehr schon mit und allgemein kriegen Kinder, glaube ich, viel mehr mit als man denen vielleicht eben zutraut.

00:13:04: Ich habe auch ein tolles Interview mit Cornelia Funke gehört gesehen.

00:13:09: im Taligateater Und die hat das nämlich genau das gesagt.

00:13:12: in ihren Kinderbüchern oder auch Jugendbüchan thematisiert sie Krieg, Gewalt auch nicht schöne Seiten und packt eben nicht alles nur in dieses schöne Wattewolke.

00:13:24: Alles rosarot und toll und schön das gibt es natürlich auch und die Seite ist natürlich okay.

00:13:28: Es gibt ja auch schöne Sachen auf der Welt.

00:13:30: aber dass mein Kind mit viel mehr konfrontieren darf schon als man vielleicht denkt so Das finde ich ein schöner Gedanke.

00:13:39: Ja und auch der eigenen, ich glaube es ist dann häufig auch die eigene Unsicherheit von der man Angst hat als Elternteil vielleicht.

00:13:45: Auch wo drin zu sitzen und nicht den Kind genau zu erklären was passiert da gerade sondern auch selber zu lernen eben von dieser Eltern-Kind-Hierarchie in Anführungszeichenbeziehung überzugehen in eine, hey ich versteh's grad auch nicht!

00:14:01: Was meinst du dazu?

00:14:02: Und sich auf Augenhöhe zu begegnen und plötzlich auch voneinander lernen zu können?

00:14:08: Voll

00:14:09: Wir sind ja auch in so einem Zeitalter, wo Streaming und Online-Filme schauen.

00:14:15: Viele Filme schauen viel konsumieren das Anna ja auch eben schon angesprochen hatte.

00:14:19: Einfach

00:14:20: Alltag

00:14:20: ist!

00:14:21: Warum sollten junge Menschen ins Theater gehen?

00:14:25: Also warum sollte ich mir von meinem Taschengeld

00:14:28: lieber für neun

00:14:30: Euro die Theaterkarte holen einmal und nicht mein Netflix-Abo für zehn Euro für den ganzen Monat?

00:14:37: Das stimmt Das ist eher dann auch die Frage, wie zugänglich macht man das?

00:14:44: Also ich bin da klar wenn man so eine Stadt wie Hamburg zum Beispiel hat.

00:14:47: Ich freu dafür dass man zum Beispiel Freikarten für Kinder verteilt um das halt solokrativer und einfacher zu machen.

00:14:53: aber es fängt ja schon an eben wenn du vom Dorf kommst also bei mir.

00:14:57: das nächste Theater ist ne Stunde entfernt gewesen Da hat man keinen Zugang.

00:15:01: also es gibt ja mehrere Hürden nicht nur finanzielle wie Theater in Kinder kommt.

00:15:08: Aber ich glaube, es ist halt auch so der Bildungsauftrag.

00:15:12: Dass über die Schulen so etwas arrangiert wird und nicht nur für Fach- AGs oder so sondern dass man dann einen gewissen Zugang einfach von Grund aufbildet.

00:15:23: Ja also findest du auch das in Schulen das Thema Theater und ins Theater gehen mehr behandelt werden sollte als nur... So das typische Ding ist ja, dass man irgendein Buch im Deutschunterricht liest und sich dann die Inszenierung dazu anschaut Und meistens ist das ja dann auch dieses Bild, dass man sich schon das ganze halb Jahr mit diesem Buch beschäftigt hat.

00:15:43: Dass man eigentlich gar kein Bock mehr hat, sich das jetzt noch anzugucken.

00:15:48: Es wäre eigentlich viel schöner wenn man öfter und andere Sachen sich auch im Theater anguckt geht... ...und vielleicht dann auch was du eben gesagt hattest nicht nur sich auf dieses Kinder- und Jugendtheater was so sehr darauf angelegt ist sondern vielmehr noch zu gehen und sich viel mehr anzuschauen

00:16:05: Ja, und sich nicht auf den Kanon zu beschränken.

00:16:08: Also wenn man dann ein halbes Jahr Kavale und Liebe liest in der zehnten Klasse und dann Kavalle und Liebe im Theater sieht... ...dann hat man auch keinen Bock mehr auf Theater!

00:16:18: Ich kriege häufig von meinen alten Freundeskreisen oder aus Freunden die in der Heimat wohnen häufiger mal so den Kommentar ja ich kann entweder überhaupt nichts anfangen weil es so Irgendwas wird da geschrien und dann wird irgendwas geworfen.

00:16:34: Und irgendwas passiert, ich verstehe nicht was inhaltlich passiert.

00:16:38: Weil man so geschult ist von einer klaren Geschichte wie es in der Schule unterrichtet wird.

00:16:45: aber dadurch dass man sich eben an einem Spielplan anpasst oder eben das wieder die Unterrichtsfrage die müssen ihre Lehrerinnen ja ihren Stoff durchbekommen haben keine Zeit dafür jetzt um einfach etwas läuft anzuschauen.

00:17:01: Vielleicht auch wichtiger, da haben wir mich schon mit Menschen drüber gesprochen.

00:17:04: Dass es gar nicht schlimm ist wenn man Inhalt auch mal nicht versteht.

00:17:08: Weil darum geht's ja auch nicht... Also klar in einigen Stücken die sind natürlich darauf angelegt aber grundsätzlich ist der Theater genau das Freiheit dass man auch einfach macht und einfach machen um das Machen zwillen vielleicht auch und dann gibt's Chaos und Unsinn Und es passieren Dinge und du musst aber nicht alles.

00:17:24: also Der Sinn von Theater ist ja nicht, dass du hin gehst und hundert Prozent alles verstehst Sondern da gibts ja so viel dazwischen Und ich glaube das ist auch wichtig, dass man das noch viel mehr in die Welt raus trägt.

00:17:35: Weil ich auch ganz viele Freunde habe oder auch meine Geschwister, die nicht so viel ins Theater gehen, die dann sagen ja das ist nix für mich!

00:17:39: Da kann ich nichts mit anfangen weil das verstehe ich nicht.

00:17:42: Aber weil die Menschen so drauf hinterher sind, ich möchte das verstehen und ich muss das verstehen.

00:17:48: Verstehen ist aber soviel mehr und man muss nicht alles verstehen.

00:17:52: Man kann ja so ganz unterschiedliche Sachen für sich mitnehmen, raus nehmen... verstehen.

00:17:57: Und wenn du nur das verstehst, was du verstehen willst ist auch

00:17:59: fein.".

00:18:01: Oder das alleine zu verstehen?

00:18:03: Das ist ja auch das, was ich merke jetzt dadurch dass ich plötzlich in Hamburg lebe und so viel ins Theater kann.

00:18:10: Dass es mich immer wieder beruhigt, wenn ich ins Theater gehe und manche Stücke nicht verstehe oder in Momenten bin wo ich einfach merke die Person auf der Bühne macht auch gerade nichts mehr als nicht zu verstehen was gerade passiert um einen Raum zu stellen.

00:18:25: Und das zu erleben ist ja dann auch eine Erleichterung.

00:18:28: Aber eben wenn die Projektion darauf immer einer ist, als man gelernt hat durch Schule dass man das verstehen muss gelesen haben muss damit man mitreden kann Dann muss man als Einzelperson schon viel leisten um dagegen anzukommen um es wieder zu öffnen.

00:18:45: Man muss nicht verstehen Und verstehen heißt ja auch nicht, dass es ein allgemeines Verstehen ist.

00:18:51: Ich kann ja was anderes für mich daraus ziehen und für mich verstehen als du für dich daraus ziehst und anders wie du's verstehst weil jeder andere Sachen erlebt hat, andere Sachen daraus zieht...

00:19:03: ...und das ist ja

00:19:03: auch einfach das Ding.

00:19:05: Es gibt nicht die eine Antwort, wie ich das jetzt deuten soll.

00:19:09: Was hat sich der Autor dabei gedacht?

00:19:11: Das ist ja die Frage Was dachte Goethe sich?

00:19:14: Vielleicht gar nichts!

00:19:15: Vielleicht dachte Goethe sich einfach gar nix.

00:19:18: Willkommen zu unserer nächsten Kategorie.

00:19:21: Hamburgs heißer Hocker.

00:19:22: Wir

00:19:23: haben die eben schon vorgewarnt, das sind die

00:19:26: heißen

00:19:26: Fragen und die unangenehmeren Fragen.

00:19:30: Und wir fangen direkt an!

00:19:31: Ich hoffe du bist bereit.

00:19:33: Muss Theater politisch sein?

00:19:35: Ja.

00:19:36: Warum?

00:19:38: Weil es nicht politisch zeigen kann.

00:19:41: Das ist wie.

00:19:42: man kann nicht kommunizieren.

00:19:44: Wie hieß der noch

00:19:45: mal?

00:19:46: Lumen glaube ich oder war das Lumen?

00:19:49: Ich will mal Schulz von Thun sagen, was war mit dem vier Ohrenmodell?

00:19:52: Oder zweitem Vier-Ohr-Modell.

00:19:53: Nee der hatte so... Watzlerwick!

00:19:57: Man kann nicht nicht kommunizieren.

00:20:00: und um auf das politische zu gehen.

00:20:03: Violenz oder Violenza?

00:20:04: Violenza.

00:20:04: Violenza, zwanzig, fünfundzwanzig ist ja auch ein sehr politisches Stück wurde im Rahmen der Lessing Tage zum Beispiel hier in Hamburg gezeigt aber ursprünglich war es im Rahmen vom steirischen Herbst.

00:20:17: Kannst du dazu ein bisschen was erzählen?

00:20:18: Das war ja schon, also in Hamburg habe ich das gesehen und da waren nachher Nachgesprächen.

00:20:22: Da waren die Meinungen ja sehr kontrovers ob man sowas zeigen darf, was das soll, ob man das nicht hätte anders machen müssen können sollen.

00:20:33: Kannst Du dazu ein Bisschen etwas erzählen ?

00:20:36: Ja!

00:20:36: Also es ist ein Projekt wo wir uns mit der Ausbreitung von Faschismus und Rechtspopulismus in der Kultur auseinandergesetzt haben und das eben im Grad beim steirischen Herbst, dass erstmalig finanziert wurde durch die Steiermark.

00:20:56: Und damit auch FPÖ-Mitglieder, die Geld dafür ein antifaschistisches Festival genehmigt haben, wo wir gespielt haben.

00:21:07: Dann haben wir uns das vom Aufhang genommen.

00:21:09: letztendlich bevor die Rechtpopulisten den Raum für sich annektieren machen wir es den voraus und zeigen, wie dieser Raum auch sehr einfach schon häufig durch Populismus und durch Manipulation zu einem politischen Mittel benutzt wird.

00:21:30: Und letztendlich steigert sich das dann auch in seinen Inhalt.

00:21:37: aber es holt die Menschen anfangs erst mal in ihrer Emotionalität und der Gegenwart ab mit ihren Ängsten und Sorgen und steigert sich letztendlich in einen sehr, sehr fascistuiden Text.

00:21:48: Und der sehr klare Richtung entfährt um letztendling auch den Raum des Theaters mehr zu hinterfragen als eben immer ein geforderte politischer Raum, der aber demokratisch sein soll oder nicht demokratisch kann weil es immer eine Bühne und ein Publikum gibt.

00:22:06: im gegenwärtigen traditionelleren Theaterdiskurs dass Menschen sieben Wochen ein Inhalt besprechen und die nach außen tragen, nie eine völlige Demokratie in diesem Raum herrschen kann.

00:22:20: Und auch wie die politische Mitte letztendlich auch dadurch machtlos ist oder es entblößt sehr viel die politischen Mitte.

00:22:28: Dadurch hat's euch eben diesen Diskurs ausgelöst weil das genau das wollte ein bisschen ankreditiert, was man sich fordert mittlerweile manchmal in manchen Bereichen von Theaterpublikum.

00:22:43: Dass man klares Anfang und ende hat einen Inhalt bekommt eine Geschichte und am Ende hat man eine Auflösung und man geht nach Hause und braucht sich um nichts kümmern.

00:22:53: Wie in der Schule dann mit der Dramanalyse?

00:22:56: Was wollte der Autor uns sagen?

00:22:57: wir haben es aufs Brot geschmiert bekommen?

00:22:58: Genau!

00:23:00: Sondern es soll wirklich erstmal bei einem selber anfangen zu motivieren auch ne Wut natürlich herholen und gleichzeitig auch was darstellen, was halt Menschen besonders mit Migrationshintergrund auf jeden Fall so schon erlebt haben.

00:23:13: Und erleben wie uns auch viel gespiegelt wurde dass es auch sehr eben ehrlich ist dadurch in seiner Direktheit das auf die Bühne zu bringen was wir ein bisschen kleinreden habe ich das Gefühl weil im Moment siebenundzwanzig Prozent laut Umfragen für die AfD ist halt einfach eine Anzahl an Menschen, die wir nicht wegdenken können und über die wir uns auch nachträglich Gedanken machen müssen.

00:23:39: Die werden nicht verschwinden!

00:23:41: Und wenn wir nicht mit ihnen reden dann bleibt immer diese Distanz und die Wut zwischen uns.

00:23:48: Das wollten wir einfach nicht irgendwie ausstellen indem man sagt so funktioniert das sondern eher in Frage stellen weil wir selber auch merken wie machtlos wir als Kunstschaffende im theatralen Raum sind was eben mit dem Umgang, mit dem aufkommenden Froschismus in Europa besonders zu tun hat.

00:24:08: Die Offenheit – das Schöne an der Offenzeit ist ja, dass jeder für sich selbst rausfinden kann.

00:24:15: Was kann ich denn dagegen machen?

00:24:16: oder was will ich dagegen machen?

00:24:17: Was sind meine Möglichkeiten?

00:24:18: Das hat auch jeder eine andere Antwort drauf.

00:24:20: Wenn man da quasi eine vorgefertigte Lösung für kriegt, ist es aber vielleicht nicht die Lösung eben für alle.

00:24:27: Der eine möchte ... Widerstand zu leisten, in Art von ich gehe auf Demos.

00:24:33: Der andere sagt, demo ist nicht meins!

00:24:35: Ich mache was anderes.

00:24:37: Das ist ja auch das Schöne an einer Offenheit, dass jeder der das sieht für sich entscheiden kann.

00:24:43: Was?

00:24:44: Also ich bin machtlos aber was kann ich persönlich für meine Machtlosigkeit tun?

00:24:48: Ja und letztendlich also so was aus sehr angelegt darauf auf Partizipation.

00:24:54: Wir haben sehr provoziert das was passiert Und dafür war es fast nichts passiert.

00:25:00: Also ein Kratz ist einer auf die Bühne gekommen und hat versucht, die Aufführung zu sprengen.

00:25:08: Es gibt Möglichkeiten aber man merkt halt eben wie widerstandslos diese Hierarchie im Theater immer noch funktioniert und wie man einfach einprogrammiert hat als Publikum.

00:25:18: Ich darf da

00:25:19: jetzt nicht

00:25:19: drauf.

00:25:19: Ja voll!

00:25:21: Ich

00:25:21: darf nicht reinrufen ich darf nicht auf die bühne beim Kinderteater auch was anderes Im Kinderteater, ja.

00:25:27: Würden die Kinder wahrscheinlich die Bühne stören?

00:25:29: Ja!

00:25:30: Aber wollt ihr das?

00:25:32: Also letztendlich habe ich gemerkt jetzt so auch wo wir es in Hamburg noch mal gespielt haben dass ist für mich ein Ventilis um auch meine Wut rauszulassen aber dann halt damit eben zu provozieren oder das in den Raum zu stellen und gleichzeitig habe ich total den Drang beim Spielen das endlich was passiert das was dazu das Gegenkommt.

00:25:50: also wir haben auch das eben sehr geprobiert Und Michael und Ines, die drei Regie-Personen haben bei Durchläufen Papierflieger geworfen.

00:26:02: Papiergeworfen uns die Mikrofone geklaut.

00:26:05: Die Türen zugeschlagen mit Mikrofonen reingerufen.

00:26:09: Uns persönlich beleidigt.

00:26:11: also wir haben sehr viele Probendurchläufe gemacht um genau das auch ins Extreme auszuprobieren.

00:26:18: aber wir haben immer auch gemerkt dann eben beim Durchsatz bei ihm es kommt immer darauf an wie dann das Publikum dazu angeeignet wird und wir wollten jetzt niemanden bezahlen, der das anfeuert.

00:26:29: Aber es wäre cool gewesen hätte man noch mehr... Ich würde mich zur Verfügung stellen

00:26:33: bei den nächsten Vorstellungen!

00:26:34: Ich hatte da Bock drauf weil ich saß auch mit Wut und dachte aber auch sie ist klassischer so.

00:26:39: nee ich weiß ja dass was gespielt ist und ich will dann auch niemandem stören.

00:26:45: Aber dafür habe ich mit meiner Nebenperson Ich weiß nicht.

00:27:17: Ich werde nichts schreiben, tut mir leid.

00:27:19: Ist

00:27:20: ja so eine gute Möglichkeit!

00:27:22: Vielleicht schreiben wir einfach ein über dich anhand dieses Podcasts.

00:27:28: Dann kommen wir zur nächsten Frage.

00:27:30: Du hast deinen Studium

00:27:33: der

00:27:33: Theater- und Medienwissenschaften im fünften Semester abgebrochen.

00:27:38: Wolltest du kein Bachelor sein und uns deine letzte Rose geben?

00:27:43: Nee.

00:27:44: Schade,

00:27:44: warum?!

00:27:46: Ich habe parallel zum Studium vorgesprochen und dann war die Frage nicht mehr im Raum.

00:27:52: Also ich hätte halt das irgendwie parallel noch nachholen müssen, aber da hatte ich jetzt einfach auch keine Lust.

00:27:57: Kann ich verstehen?

00:27:59: Ist dich viel mit Erika Fischer-Lichte

00:28:01: zueinander gesetzt?

00:28:01: Ja!

00:28:02: Der Feedback-Schleife... Die

00:28:03: Feedback Schleife ist mein Lieblingsteam.

00:28:05: Ich hab Theaterwissenschaften studiert.

00:28:08: In Minger oder

00:28:09: in Berlin?

00:28:10: In Mainz, in Mainz am Rhein.

00:28:13: Das

00:28:13: war sehr schön.

00:28:15: Ja, ich habe meine letzte Rose noch.

00:28:19: Schauspieler ist ja doch ein unsicherer Beruf?

00:28:21: Tendenzell eher als jetzt zum Beispiel Schlosser, Tischler, Handwerker allgemein immer gefragt was treibt dich in diese Unsicherheit

00:28:33: sich nicht einzufahren und immer wieder Unsicherkeit?

00:28:39: hat der immer auch den Vorteil dass man neue neue Bereiche kennenlernen muss, um wieder in Sicherheit zu kommen.

00:28:46: Das heißt wenn man die ganze Zeit in Sicherheit bleibt dann ist man ja auch in seinen Räumen gefangen und manchmal muss man auch mit einer gewissen Unsicherheit leben.

00:28:57: Klar es ist ein Learning aber man kann raus immer viel schöpfen glaube ich, solange man sich nicht davon einnehmen lässt.

00:29:05: Sehr gute Antwort!

00:29:07: Dann hast du den Hamburgs heißen Hocker auch überlebt?

00:29:09: Ja

00:29:10: Du hast es geschafft und wir sind auch schon fast am Ende.

00:29:15: Ja, hast du Tipps für aktuelle Inszenierungen?

00:29:18: Du kannst ja auch gerne Selbstwerbung machen aber einfach was die Zuhörerinnen sich angucken sollen können.

00:29:30: Bad Times heißt das, oder?

00:29:31: Hard

00:29:31: Times.

00:29:32: Oh mein Gott!

00:29:33: Hard Times!

00:29:33: Ja, Hard Times, Dickens.

00:29:35: Das letzte was ich Talia gesehen habe, finde ich einfach ein super tolles Stück und macht sehr viel Spaß.

00:29:43: Er ist auch sehr clown-esque, er ist ja bisschen Halligalli und auch sehr tiefgründig.

00:29:50: Wie heisst es Halligalle und Remidemi?

00:29:51: Nein, Kavalle und Remy Demmi, wow!

00:29:53: Aber wie ich war bei Halligali, Kvalle und Reemy Demmy... aber das auch.

00:29:56: Ja, das auch

00:29:58: Ja, das kann ich bestätigen.

00:29:58: H-Times und richtig witzig!

00:30:00: H-times war jetzt bei den Ruhrfestspielen auf Gastspiel Und Fun Fact dazu... Die Ruhrfestspiele und das Taliertheater haben schon lange... oder die verbindet schon eine lange Tradition, dass sie so kooperieren Weil als Krieg war nach Kriegszeit Haben die einen Deal geschlossen.

00:30:17: Also das Ruhrgebiet liefert Kohle in Hamburg Und dafür schickt das Taliatheater SchauspielerInnen für die RuhrFestspiele Damit die quasi das Taliertheater mit Kohle, wo früher auch wenn man die Kohle brauchte wahrscheinlich die Maschinen anzufeuern wieder aufbauen und so weiter.

00:30:31: Das hat das Ruhrgebiet geliefert.

00:30:32: Das TalierTheater hat dafür als Austausch Schauspielerinnen für die Ruhfestspiele geliefert sodass die Rhuhfestspiele weiter stattfinden konnten.

00:30:38: Und deswegen, die Kooperation besteht immer noch.

00:30:40: und jetzt ist Hard Times.

00:30:42: Das Stück in Coke Town passt ja sehr gut ins Ruhrgebiet war eben in Recklinghausen zu Besuch, hat aber im Theater Mal gespielt.

00:30:50: Meine Eltern waren da und haben sich das auch angeschaut auf meine Empfehlungen und die waren Hyped.

00:30:56: Die hatten noch ganz lange mit denen drüber gequatscht.

00:30:59: also wirklich große Empfehlung.

00:31:00: Hard Times super!

00:31:03: Auch im Ruhr-Gebiet.

00:31:05: Hard times good times.

00:31:07: Noch irgendwas?

00:31:08: Was dir einfällt?

00:31:09: Irgendwas, was du kürzlich gesehen hast.

00:31:11: Also sowieso... Ich gehe jetzt noch einen Schnittchenverkauf.

00:31:14: also so jetzt ist ja die letzten Polish-Abende, die nochmal durchlaufen.

00:31:18: da würde ich gerne an liebsten alles durchschauen aber sowieso große Empfehlungen das nochmal mitzunehmen diese Seele nochmal einzufangen als einfach tolles

00:31:31: Top!

00:31:32: Hör mal dann gibt's jetzt nur noch Wenn du das möchtest, dreißig Sekunden Sendezeit für dich.

00:31:38: Du kannst alles sagen was du möchtst, alles raushauen was du möchte oder auch nicht.

00:31:43: Kannst auch noch mal Bayerisch reden... ...für unsere Hörerinnen aus

00:31:47: Bayern.

00:31:48: Oh, da wo Markus Söder herkommt!

00:31:50: Grüße gehen raus an König Magus der leider keine Essensvideos mehr machen möchte ne?

00:31:57: Sehr traurig.

00:31:58: Ja Magus mach mal was dass die Kultur ein wenig mehr Geld bekommt und es weniger.

00:32:06: Und sonst ganz viel Liebe an alle und bleibt tapfer.

00:32:13: Haltet durch!

00:32:14: Alles wird gut,

00:32:15: danke euch!

00:32:17: Danke dir für deine Zeit und das Gespräch.

00:32:21: Willst du noch was sagen?

00:32:22: Abschlussworte.

00:32:22: Vielen

00:32:23: Dank, dass du da warst.

00:32:24: Ich finde Hard Times Good Times ist ein schöner Quote.

00:32:28: Damit enden wir es.

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