#13 Auf vier Beinen in den Sonnenuntergang

Shownotes

Liebe Grüße vom Thalia in der Gaußstraße! Wir haben die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen aufgesogen und uns mit Camill Jammal – Musiker und Schauspieler – draußen im Hof der Gaußstraße (btw sein Lieblingsort des Thalia Theaters) unterhalten. Warum sind Feigen ein Gemüse und wie würde eigentlich das Country-Album von Camill heißen? Wie hat es Camill als Schulabbrecher mit 16 Jahren beim allerersten Vorsprechen direkt an die Otto Falckenberg Schule geschafft? War er ein Wunderkind oder Naturtalent? Und was für eine Rolle spielt die Musik in seinem Leben? Außerdem sprechen wir vom Verlorensein in der Welt, migrantischen Identitätsthemen und wie das Ganze im Theater umgesetzt und behandelt wird. Und warum ist Theater immer auch politisch? Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge. Viel Spaß beim Hören!

Camill Jammal

Camills Stückempfehlungen: Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh > am Deutschen Schauspielhaus Hamburg VERWANDLUNG > in der Gaußstraße des Thalia Theaters > auch große Empfehlung unsererseits! Die kahle Sängerin > am Deutschen Theater Berlin

Transkript anzeigen

00:00:01: Noch dreißig Minuten bis zur

00:00:04: Vorstellung.

00:00:05: Dreißig-Minuten-Drama,

00:00:07: Theater mit Anna und Luca.

00:00:10: Hallo!

00:00:11: Wir sind hier heute mit...

00:00:12: Camille Jermal

00:00:14: Hallöchen, stell dich mal kurz in drei Sätzen vor.

00:00:17: Drei Sätze?

00:00:18: Okay ich heiße Camille Jamal Satz eins.

00:00:23: Ich bin Schauspieler und Musiker.

00:00:25: Ich bin jetzt hier gerade im Hamburg am Taliertheater Komme ursprünglich aus Heidelberg.

00:00:31: Vier Sätze?

00:00:33: Auch gut, wir hatten schon mehr.

00:00:35: Viersätze ist super!

00:00:37: Wir fangen an mit unserer ersten Kategorie die Flotten.

00:00:40: fünf ein schnelles Kennenlernen.

00:00:42: Schnelle Fragen hoffentlich schnelle Antworten.

00:00:46: Erste Frage, Kaffee oder Tee?

00:00:50: Was ist dein Lieblingsort im Talia Theater?

00:00:53: Hier wo wir gerade sitzen der Hof von der Hausstraße vor der Hausstrasse.

00:00:58: das ist richtig schön hier.

00:01:00: Was ist dein letztes Besuch des Konzerts?

00:01:04: Mein letztes besuch?

00:01:04: das Konzern war glaube ich Radiohead in Berlin.

00:01:09: Ich glaube ja, das war mein letztes gesuchtes Konzerte.

00:01:11: Ja!

00:01:12: Warst du ein Gemüse?

00:01:13: und warum?

00:01:15: Boah, das ist aber schwer... Wahrscheinlich eine Feige weil ich mit einer feige viel Kindheitserinnerung verbinde und weil es einfach wahnsinnig lecker ist und sie so schön ist wenn man sie öffnet.

00:01:30: Kurze Rückfrage, ist eine feigen Gemüse

00:01:33: oder ein Obst?

00:01:33: Hast du gefragt was für ein Gemüso?

00:01:35: Oh entschuldigung.

00:01:36: Aber Obst ist auch okay!

00:01:37: Dann wissen wir jetzt, du bist ein feigen Obst.

00:01:40: Ja also gemüse oh Gott das finde ich noch...ne ich bin ne feige und feige es jetzt im Gemüsen.

00:01:47: Feige ist jetzt ein Gemüsel.

00:01:50: Letzte Frage der Flotten Fünf Wie würde dein Country-Album heißen?

00:01:54: Mein

00:01:55: Country Album auf vier Beinen in den Sonnenuntergang.

00:02:02: Das finde ich sehr gut.

00:02:05: Da ist die Frage, was für vier Beine.

00:02:08: Aber wer weiß?

00:02:11: Kommt jetzt unsere ersten Frage!

00:02:14: Du bist mit sechzehn von der Schule und hast dann an der Otto-Falkenberg-Schuldeschauspiel studiert.

00:02:20: Was hat deine Familie und deine Freundin dazu gesagt?

00:02:24: Meine Familie hat das tatsächlich unterstützt.

00:02:28: also die wussten irgendwie dass das richtig ist das zu machen.

00:02:32: Ich muss aber auch sagen, es war einfach eine gute Gelegenheit von zu Hause abzuhauen wo's zu der Zeit ein bisschen schwieriger war.

00:02:38: Das heißt ja meine Familie hat das absolut unterstützt weil sie wussten dass ist irgendwie der richtige Weg.

00:02:42: darauf wäre es sowieso früher oder später hinaus gelaufen und meine Freunde fanden es glaube ich irgendwie cool.

00:02:51: Einfach die haben... Aber sie fand es auch sehr schade weil man muss.

00:02:54: also wenn ich zurückdenke waren das so eigentlich so die schönsten Jahre die ich hatte.

00:03:03: Ja, wahrscheinlich fanden sie es irgendwie cool und auch schade.

00:03:07: Und haben Sie dich da noch weiter begleitet?

00:03:09: Meine

00:03:10: Eltern oder

00:03:11: meine Freunde?

00:03:11: Nein, deine Freunde!

00:03:12: Weil die das ja schade fanden, dass du gegangen bist.

00:03:14: Die haben

00:03:14: mich trotzdem nicht fallen lassen.

00:03:16: Das ist schön.

00:03:17: Und viele haben so eine Vorsprech-ODC – das ist der Normalzustand eigentlich.

00:03:21: Hattest du das auch oder wie war das bei dir?

00:03:23: Nee, das hatte ich tatsächlich nicht.

00:03:24: Ich war nur an der Falkenbergvorsprechen.

00:03:27: Ich bin aber auch irgendwie... also erstens davon überzeugt, dass das viel mit so Tagesformen und nicht nur der eigenen sondern auch derjenigen die da einen anschauen zu tun hat.

00:03:36: Als auch mit ist das die richtige Schule für ein.

00:03:39: Da spielen so viele Faktoren eine Rolle Und ich glaube was bei mir hinzukam war, dass ich sechzehn war und total naiv und deswegen irgendwie sehr angstfrei.

00:03:48: Ich hatte mir einfach überhaupt keinen großen Kopf gemacht Sachen vorgesprochen, von denen ich ehrlicherweise nur die Hälfte verstanden habe.

00:03:55: Aber so haben mir das die Dozenten dann später gesagt mit so einer Überzeugung und Werf gemacht, dass diese Spielwut und Lust und diese Angstfreiheit und die Naivität wahrscheinlich zwingend beeindruckend fanden.

00:04:09: Weißt du noch was du vorgesprungen

00:04:10: hast?

00:04:10: Ja!

00:04:10: Ich hab vorgesprochen Leonce & Lena.

00:04:13: Den Leons?

00:04:14: Genau!

00:04:16: Hölderlin vorgesprochen, was ich wirklich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht verstanden habe.

00:04:21: Was sich davon mir gebe und das dritte weiß ich tatsächlich nicht mehr.

00:04:26: Und in der zweiten Runde musste ich ein Lied vorsingen Ein selbstgeschriebenes und auch dass zum Beispiel das würde ich mir heute würde Ich das nie wieder so machen aber das hab' ich mir auf der Zugfahrt von Heidelberg nach München mal schnell So ausgedacht und in so einen Reklam hinten reingeschrieben mit so Krizzelbleistift.

00:04:45: Also das sage ich nicht, weil es so genial war.

00:04:46: Sondern weil ich damit sagen will, ich war irgendwie... hat diese Naivität und diese Angstlosigkeit dazu geführt oder mit dazugeführt dass sich da genommen wurde Ja

00:04:56: Und warum bist du mit sechzehn aufs Schauspiel gekommen?

00:04:59: Ich meine jetzt ja sagen kann ja zuhause schwierig habe kein Bock mehr, keine Ahnung mach jetzt was anderes.

00:05:04: Weil ich eigentlich schon seitlich denken kann war mir klar, ich werde Musiker und oder Schauspieler.

00:05:10: Ich habe kurz, bevor ich sechzehn wurde glaube ich zumindest irgendwie in der Zeit erfahren von weiß ich gar nicht mehr wem dass man gar keinen Abi braucht zwingend für eine Kunsthochschule und dann hab' ich das einfach gemacht.

00:05:22: Das ist so simpel war das.

00:05:24: Das gut manchmal denke ich mir auch wäre es ein anderer Weg gewesen.

00:05:28: aber nein wir haben alle gute Wege.

00:05:31: Du hast schon an unterschiedlichen Theatern gespielt.

00:05:34: Teils im festen Ensemble, teils freischaffend am deutschen Theater, am Residenztheater und jetzt am Taliatheater zum Beispiel.

00:05:44: Was gefällt dir mehr?

00:05:44: Und wo liegen die Unterschiede im Fest um Ensemble sein und im Freischaffende?

00:05:51: Das kann ich glaube gar nicht so pauschal sagen weil mir ja eben hinzukommt dass ich noch einen zweiten Beruf habe den ich gar nicht im Festengang ausüben kann oder zumindest nicht so in der Form.

00:06:02: Ich finde, beides hat Führ- und Nachteile.

00:06:04: ich bin total gerne Ensemblemitglied, ich liebe das!

00:06:08: Ich bin aber auch total gerne autonom oder habe zumindest das Gefühl mein eigener Herz zu sein.

00:06:15: Und ich merke jetzt wo ich seit kurzem wieder nach langer Zeit in einem Festengagement war ... äh... bin dass Mir dann, wenn ich jetzt gerade irgendwie... Jetzt habe ich im Juli länger gedreht zum Beispiel.

00:06:27: Dann merke ich wie gut mir das tut auch mal raus zu sein und gleichermaßen wird das andersrum auch der Fall sein.

00:06:35: Deswegen ist gar nicht so leicht zu beantworten es hat beides Vor- und Nachteile Und Ich würde sagen Einmal länger freischaffend gewesen Zu Seinen und damit auch glücklich Wie ich war oder eben glücklich Im Sinne von Es ging Gott sei Dank Tochter toll.

00:06:47: gut Ist Gar Nicht So Leicht wieder ins Festengeschmord zurückzugehen weil dieses Gefühl von sein eigener Herd zu sein, auch wenn das natürlich nur bedingt stimmt.

00:06:56: Aber das ist schon wahnsinnig viel wert!

00:07:00: Ja und halt einfach so sich selber aussuchen zu können wie man seine Zeit einteilt?

00:07:04: Ein bisschen ja genau.

00:07:06: Jetzt haben wir es schon gehört du bist nicht nur Schauspieler sondern auch Musiker und du bist auch in Inszenierung nicht immer nur als Schauspieler auf der Bühne, sondern auch als Theatermusiker zum Beispiel in Bobbyskill & Hope was dir auch... Musiker auf der Bühne.

00:07:21: Bist du lieber als Musiker oder Schauspieler?

00:07:23: Oder beides, aber wenn Du Dich entscheiden musst!

00:07:26: Wenn ich mich entscheiden muss... Ja?

00:07:28: Also bei Hope war.. also ich bin hauptsächlich Theatermusiker das heißt die schreibe die musiken und arrangiere sie und so dass sich dann auch live auf der bühne spiele wie bei hope weil jetzt ist passiert nicht so oft.

00:07:39: also wirklich wenn ich mich entscheiden muss ja Kann ich wirklich nicht kann ich dir nicht sagen weil es ähnlich wie mit freischaffen oder fest sein Das eine, dann vermisse ich das andere.

00:07:51: Wenn ich als Musiker auf der Bühne bin, spiele ich natürlich auch... wenn ich spiele, bin ich aber auch irgendwie

00:07:56: mit der Musik

00:07:57: genau oder in irgendeiner Form beschäftigt oder spiele musikalisch oder denkemusikalisch machen andere natürlich auch.

00:08:03: Aber schwer zu tun kann ich muss ich leider den Joker ziehen und sagen, kann ich dir nicht sagen?

00:08:09: Das

00:08:09: ist in Ordnung!

00:08:10: Wie bist du denn überhaupt zur Musik

00:08:11: gekommen?!

00:08:12: Also hast du von zu Hause was mitbekommen oder warst du selber einfach irgendwann, ich möchte irgendein Instrument lernen?

00:08:21: Ich erzähle das immer so.

00:08:23: Weil ich dass so selber irgendwie schön finde oder mir das für viele Menschen wünschen würde.

00:08:29: mich hat niemand zu irgendeim Instrument gebracht sondern es stand ein Klavier zuhause auf dem niemand gespielt hat so wirklich bzw.

00:08:37: meine Mutter hat so ein bisschen gesungen und Es gab jemanden, der sie ab und zu begleitet hat.

00:08:41: Aber hauptsächlich war das soweit ich mich erinnere sogar ein Erbstück.

00:08:44: Das weiß ich nicht ganz genau... Und ich habe einfach gespielt!

00:08:47: Ich hab... ...und meine Eltern sagen auch wirklich so seit das halt koordinatorisch ging.

00:08:53: Und zwar nicht nur Klavier sondern auch mit Töpfen Schlagzeug gespielt und irgendwie deswegen dass..ich kann immer nur sagen das war einfach da und das ist auch mein größtes Glück weil ich mich hat niemand dahin gepusht noch davon Ferngehalten.

00:09:08: Es war einfach da und war meine Beschäftigung so wie sich andere mit Spielzeug beschäftigen, das mein Spiel.

00:09:15: Und das ist ja wahrscheinlich der schönste und natürlicheste Umgang oder das Herangehen an Musik im Generellen.

00:09:23: Deswegen bin ich da total dankbar dem Schicksal dass das so war.

00:09:28: Ja es auch viel schöner als wenn man gezwungen wird weil es ja bei vielen auch wenn die schon von klein auf irgendwie mit vier zu Klavierunterricht oder Geige dass die irgendwann so die Freude daran verlieren oder es gar nicht mehr aufnehmen oder ausüben, weil man gezwungen wurde.

00:09:46: Welche Instrumente spieltst du denn?

00:09:48: Also ich spiele hauptsächlich alles mit Tasten das kann ich gut und dann spiel ich so andere Sachen für meine Zwecke ausreichend.

00:09:55: sprich also ich spiele andere Instruments um sie einspielen zu können und dann kann man ein bisschen so schneiden.

00:10:01: das klingt als würde ich die sehr gut spielen.

00:10:04: dazu gehört Schlagzeug, Gitarre.

00:10:06: Ein bisschen Cello, ein bisschen Clarinetta... Aber das ist wirklich alles so.

00:10:11: Gitarren noch von dieser Aufzählung am besten aber insgesamt würde ich sagen am allerbesten Klavier oder alles mit Tasten.

00:10:19: Sehr gut!

00:10:19: Das sind schon viele.

00:10:21: Also nicht so dass man so sagen würde so Ich spiele Schlagzeug

00:10:27: Das stimmt.

00:10:28: Aber jetzt zum Beispiel, ich mache gerade eine Musik fürs Schauspielhaus hier für eine Produktion am Schausspielhaus und da habe ich geschrieben für eine Blaskapelle die ich gegründet habe fünf Bläser Und dann merken wir schon also die können wenn ich Clarinetto oder so spiele.

00:10:42: das hat damit wirklich gar nichts

00:10:44: zu tun.

00:10:46: Könntest du dir vorstellen mit Musik auf Tour zu gehen?

00:10:50: Ja

00:10:52: absolut.

00:10:53: Also mit diesem Hope, was du eben meintest.

00:10:56: Das war so eine holländische Co-Produktion mit einem hollendischen Theater und damit sind wir getourt weil dieses Theater die haben das zum Prinzip dass sie sozusagen vor Ort zu Hause kaum spielen sondern eher auf Tour gehen.

00:11:08: da waren wir nur unterwegs das war wunderschön ja kann ich mir definitiv vorstellen

00:11:13: auch mit deinem Country Album Auf vier Beinen in den Sonnenuntergang Auch mit meinem

00:11:17: Country Alben, dass ich mich jetzt gleich nach diesem Podcast setzen werde.

00:11:20: Sehr gut, so wollen wir das hören.

00:11:23: Ja voll und wir promoten dann natürlich auch deine Tour ja?

00:11:26: Und wir sind auf jeden Fall in der Front row

00:11:28: cool

00:11:29: und sind am Start.

00:11:30: Wunderbar

00:11:31: Perfekt.

00:11:32: Ganz anderes Thema In dem Stück Verwandlung hier an der Gauss-Straße mit Elia Theater in der Regie von Bohan Kobani ist es richtig ausgesprochen.

00:11:42: In dem spielst du mit und in dem geht es um die Frage nach Identität Anpassung Entfremdungen und Selbstbehauptung.

00:11:49: Und Kafka berühmte Erzählung von Gregor Samsa, also die Verwandlung liegt im ganzen Jahr zugrunde.

00:11:55: Und jetzt hast du selbst einen palästinensischen Vater und eine deutsche Mutter.

00:11:59: Und in einem Stück fließt ja auch etwas davon ein.

00:12:02: Wir haben das alle als Schulklasse zusammen gesehen ganz am Anfang.

00:12:04: Als wir angefangen haben hier an der Frese zu studieren, haben wir das gesehen.

00:12:09: Im Rahmen von Theaterwissenschaftsunterricht?

00:12:12: Ja.

00:12:14: Magst du uns zu dem Stück ein bisschen was erzählen und zu diesem Projekt Weil das ja schon was, also für uns war es allen ganz besonderer Abend auch.

00:12:22: Und so gut wenn man sich das vorher durchgelesen hat, hat man schon einen Blick darin gekriegt dass man da jetzt nicht die Verwandte vom Kafka sieht sondern schon irgendwie eine Überschreibung und irgendwie ja wie sagt man eine Collage?

00:12:37: Aber trotzdem waren wir so ergriffen dann von dem was da wirklich passiert ist.

00:12:39: deswegen würden wir uns freuen wenn du da ein bisschen etwas erzählen könntest was das Fanprojekt war und was für persönliche Dinge von dir selbst eben auch eingeflossen sind in der Arbeit.

00:12:47: Also ich liebe diese Arbeit sehr, die ist mir wirklich ganz wichtig und ich bin umso froher, wenn man das so sagen kann.

00:12:54: Dass sie so gut funktioniert im Sinne von dass so viele Leute, die so positiv aufnehmen ganz tolle und inspirierende Publikumsgespräche danach haben.

00:13:04: Ich kenne Burhan, weil wir einen Film zusammengedreht haben.

00:13:06: Kein Tier so wild, Nobis zur Vier.

00:13:08: das war eine Richard III Überschreibung Und dann kam es irgendwie zu dieser... Das ist jetzt uninteressanter.

00:13:13: was kam irgendwie dazu?

00:13:14: dass er hier arbeitet schönerweise und Dann ist glaube ich das Haus an ihn rangetreten mit macht auch Kafka Verwandlung und er war irgendwie nicht so semi begeistert.

00:13:26: Ich das auch ein bisschen verstehe, wenn man das hört.

00:13:28: Denkt man schon wieder so toll?

00:13:31: Das ist gar keine Frage.

00:13:32: Aber

00:13:32: das ist doch mal das Gleiche dann von Kafka.

00:13:34: Ist ja dann nicht irgendwie... also Kafka ist eh nicht mehr unbekannt.

00:13:36: Also alle Texte kennt man aber Gregor Samsa eines Morgens.

00:13:40: Das kennt jeder.

00:13:41: Kann jeder zitieren.

00:13:42: Ja und dann hatte Bohren aber irgendwann die Idee wie wäre es, weil man sagt einen Mensch macht morgens auf und nicht er hat sich verwandelt sondern die Welt um ihn hat sich verwendet sozusagen jeglicher Form von migrantischen Identitätsthemen, immer zuvor das am wichtigsten sind in seinen Arbeiten war klar dass man daraus so was formen könnte und das anhand dieser dieses Themas von ja was ist meine Identität?

00:14:13: vor allem wenn die Welt um mich so ist oder sich so entwickelt wie sie sicher momentan tatsächlich entwickelt.

00:14:19: Und das mit unseren jeweiligen Spieler innen Biografien auch mit seiner selbst.

00:14:27: Und wir haben angefangen, er und ich haben angefange so Interviews zu führen.

00:14:31: Er hat mich viel gefragt nach meinem Vater, nach meinem Gefühl überhaupt zu einer Identitätsverwirrung.

00:14:38: Und letztlich ist es sozusagen ein Melanch, eine Mischung aus allen unseren Biographien die wir da mitspielen als auch von ihm.

00:14:47: Wir sagen immer das ist persönlich aber nicht privat.

00:14:51: deswegen Es ist viel, also was jetzt meinen Strang, den ich da spiele, anbelangt ist.

00:14:54: Es ist viele davon.

00:14:55: es war.

00:14:56: Meine Schwester zum Beispiel war drin und hat gesagt das ist ja verrückt und hier und das kenne ich und das höre ich und so... Und ganz vieles ist auch nicht wahr.

00:15:03: Genau!

00:15:04: Es ist selten dass ich alle Faktoren die für so eine Arbeit in der Rolle spielen, so toll finde wie hier.

00:15:10: Da kommt wirklich soviel Tolles zusammen.

00:15:12: Das Ensemble ist toll, ich liebe meine Mitspielerinnen.

00:15:14: Ich liebe diese Arbeit mit Turhan.

00:15:18: ganz besonders schön auf was Privates reinbringen zu können, das aber sozusagen nicht exhibitionistisch irgendwie dargestellt wird sondern fiktionalisiert ist also in einem geschützten Raum.

00:15:28: Ich finde es toll dass man Leute die eben mit Schulklassen oder so reingehen und denken ah Kafka!

00:15:33: Und dann sehen sie aber sowas voll.

00:15:35: und das ist so wichtig weil wir auch bei den Publikumsgesprächen nebst dem Thema Identität und was da so politisch drinsteckt auch immer merken dass die das anders an Theater ranführt.

00:15:48: und was wollen wir denn mehr als das?

00:15:50: Das ist so wertvoll.

00:15:52: Total, also das können wir nur unterschreiben.

00:15:54: Wir haben es so erlebt und es war etwas ganz Besonderes.

00:15:56: Und spielt ihr jetzt die Spielzeit auch

00:15:58: wieder?

00:15:58: Ja, nächste Woche die Wiederaufnahme.

00:16:00: Mega!

00:16:01: Also Leute, da ist schon mal die erste Stück-Empfehlung rein.

00:16:03: Verwandlung in der Gaustraße.

00:16:06: Du hast eben schon mal angerissen, dass du mit Burhan Kobani im Film auch schon mal zusammengearbeitet hast in Kein Tier so wild.

00:16:12: Kannst du uns kurz von Kein Tiersowild erzählen und dann vielleicht uns über die Arbeit berichten was auch so die Unterschiede sind mit ihm im Film zusammenzuarbeiten?

00:16:26: Also ist.

00:16:28: das beruht auf Richard, dem dritten von Shakespeare und Enis Marci.

00:16:31: Die ganz tolle Autorin.

00:16:33: für diejenigen, die sie nicht kennen kann ich nur empfehlen zum Beispiel Kaffee Europas ein ganz toller Essay-Band von ihr.

00:16:40: Sie hat mit ihm zusammen eine neue Übersetzung geschaffen und diese Neue übersetzung ist wirklich sehr speziell.

00:16:46: toll weil hört man, wenn man den Film guckt.

00:16:50: Das ist eine Form von Sprache die sehr alltäglich wirkt und trotzdem eine Kunstsprache ist.

00:16:54: also irgendwie hat sie es auf eine wahnsinnig tolle Art geschafft diese Shakespeare diese wunderschöne blumige Fersprache in eine heutige Sprache zu übersetzen ohne dass man iPhone und Digga oder so hört sondern sich nicht anbiedert sondern immer noch was sehr Kunstform melles hat aber einem sehr nah geht.

00:17:15: dann ist es so, dass er das sehr bildgewaltig mit einem ganz tollen Kameramann aufgelöst hat und die Protagonistin eine Frau ist.

00:17:23: Und auch hier ähnlich zu Verwandlungen – und das ist vielleicht so die Ähnlichkeit grundsätzlich in seiner Arbeit, dass es immer um diese Identitätsthemen, migrantische Identitätsthemen in dieser Welt geht, dieses verloren Sein.

00:17:35: auch Die hat sozusagen keinen körperlichen Markel, wie Richard der Dritte bei Shakespeare eigentlich hat.

00:17:42: Sondern ihr Markel.

00:17:44: in großen Anführungsstrichen ist ihr Migrationshintergrund und man kann vielleicht sagen dass die Unterschiedlichkeit in der Arbeit mit ihm ist das Film einfach völlig unterschiedlich ist und dass es viel technischer ist und als während wir gedreht haben.

00:18:01: es war eine sehr lange Drehzeit in Polen und den Berlin.

00:18:04: Irgendwann war während dieser Zeit klar, dass er das hier am Talier machen wird.

00:18:08: Und ich weiß noch wie wir nebeneinander standen und wir waren in Berlin in einem... Ich weiß gar nicht ob es das Amtsgericht ist auf jeden Fall ein Riesen-Gerichtsgebäude im Wedding und der Stand da so und er war völlig genervt weil man gewartet hat auf den Kamerkran und die Statisten uns zu riesen.

00:18:22: Man wartet und wartet!

00:18:24: Wir uns dann so angeguckt haben und gesagt haben, weiss nicht ob er oder ich aber irgendwie gesagt habe wie toll das wir jetzt Theater machen und das mal einmal nicht haben Und das war wunderschön.

00:18:36: Gleichermaßen die Art von, wie er einen Ensemble bildet und damit meine ich sozusagen auch alle technischen Gewerke – das macht er beim Film ganz besonders toll!

00:18:45: Das hat er dann aufs Theater übertragen.

00:18:47: und das ist für's Theater nicht so gewöhnlich, dass alle so sehr in einem Boot sitzen, wie man es beim Filmen tut, weil beim Filme ist man ja sowieso eine Zirkus-Community, die irgendwie von Ort zu Ort zieht Und am Theater sind die Gewerke irgendwie mehr getrennt und bei ihnen war das nicht so.

00:19:04: Die technische Mannschaft und so, alle fühlten sich sehr mit gemeint.

00:19:08: Das war sehr schön!

00:19:10: Was ist dir denn bei deiner eigenen Arbeit besonders wichtig?

00:19:13: Alles allgemein den Umgang mit Kolleginnen wie man aufeinander zugeht oder miteinander arbeitet und Ansätze, die dir besonders gut gefallen oder mit denen du besonders gut klarkommst...

00:19:28: Vor allem wichtig, dass derjenige Mensch die Idee hat... Das stimmt ja so nicht.

00:19:35: Aber jetzt pauschal gesagt dieser Mensch, der die Idee hatte ich möchte das und das Stück oder diesen Film machen oder dieses Buch schreiben oder dieses Bild malen Wenn der da Menschen dafür braucht, die das mit ihm machen was schönerweise im Theater- und dem Film der Falle ist dann sollte er auch wissen was und warum er das macht.

00:19:56: Man muss schon sagen, dass das gar nicht so häufig passiert.

00:19:59: Dass die Menschen, die so ein Projekt aus dem Boden stampfen oder diejenigen sind, die da was zu sagen haben, dass sie so genau wissen warum Sie das machen?

00:20:07: Das würde ich mal sagen klingt so absurd aber das ist mir das erst einmal Wichtigste.

00:20:13: und alles Weitere ist so spezifisch abhängig von der Art des jenigen Regisseure oder der Regisseurin dass ich das gar nicht so pauschalisieren könnte.

00:20:24: Mir ist wichtig, dass Leute nett zueinander sind, dass man gemeinsam was erzählt, es klingt wahrscheinlich für manche die das jetzt hören absurd aber ich komme auch noch aus Zeiten in denen das am Theater anders war dass keine Diskriminierung stattfindet, dass Leute aus sich auf Augenhöhe miteinander sprechen.

00:20:42: Dass man freundlich zueinander ist...

00:20:43: Das passiert ja auch in anderen Betrieben nicht nur am Theater.

00:20:46: Natürlich!

00:20:46: Ja voll.

00:20:47: Also ich glaube das es auch immer noch aktuell ist und dass man das immer noch sagen kann weil...

00:20:50: Da hast du vollkommen richtig meine nur.. Ich habe manchmal das Gefühl aber vielleicht täuschen mich auch das Leute das beim Theater besonders überraschen finden

00:20:57: Wenn das da nicht so, ah okay.

00:20:59: Weil

00:20:59: es natürlich gibt's ja irgendwie einen doppelmoralischen komischen... wie soll man sagen?

00:21:05: So eine komische Diskrepanz zwischen dem dass Theater-Menschen oder auch Menschen die Filme machen immer davon reden wie die Welt besser sein müsste und innerbetrieblich ist aber oftmals gar nichts

00:21:15: mehr.

00:21:15: Gar nicht

00:21:16: leben!

00:21:17: Ich sage nicht dass das noch so ist und Gott sei Dank

00:21:20: sich auch ändert und er geändert hat.

00:21:21: Sie änderte

00:21:21: sich das genau Und ich habe wirklich schon lange keine Arbeiten mehr gemacht wo das irgendwie so war.

00:21:28: Aber ich würde sagen, das sind die Basics, die mir persönlich wichtig sind und alles andere ist dann irgendwie sehr spezifisch von Regisseurin zu Regisseuren und Konzept zu Konzept.

00:21:38: Und ich lasse mich gerne auf viel verschiedenes ein, weil es das Schöne an meinem Beruf fänden, dass so viel Verschiedenes möglich ist

00:21:46: Und ist es dann auch verschieden, was und wen du erreichen möchtest?

00:21:49: Weil du hast bestimmt sicher auch irgendwie Vorstellungen, wen du erreichen möchtes.

00:21:55: Hast du da eben etwas Spezifisches?

00:21:57: Könnt ihr sagen ja ich will vor allen Dingen mit meinen Arbeiten oder wenn ich arbeite oder wenn spiele möchte ich v.a.

00:22:02: die Menschen erreichen.

00:22:03: Nee das würde ich so nicht sagen.

00:22:05: also dass ich das habe.

00:22:06: Ich finde eben wenn man es schafft zu Leuten wie bei Verwandlungen von denen ich zumindest oft das Gefühl hab Das sind jetzt nicht Leute freiwillig gerne ins Theater gehen oder vielleicht doch weniger Zugang dazu haben, was auch immer.

00:22:18: Wenn ich die erreichen kann – wenn aber auch die Möglichkeiten sind, die zu erreichen, also die Tickets nicht irrsinnig teuer sind– dann ist mir das das Wichtigste, glaube ich.

00:22:27: Ja!

00:22:28: Bekommen auch zu unserer letzten großen Frage, großen Anführungszeichen hast du noch Wunschprojekte, die du unbedingt gerne machen würdest?

00:22:38: Auch gerne ganz...wenn du jetzt alle Möglichkeiten der Welt hatchest…was würdest du?

00:22:45: machen wollen.

00:22:46: Also ich möchte mal, als Theatermusiker möchte ich mein ganzes Orchester haben.

00:22:52: Das wäre nicht ganz toll!

00:22:54: Ich möchte mal Orgel spielen in der Kirche.

00:22:56: Das wissen auch viele meiner Menschen aber irgendwie wurde es mir bisher noch nicht erfüllt?

00:23:00: Ich habe Klavierspielen auf eine Orgel gelernt.

00:23:02: Wirklich?!

00:23:02: Mein Papa hatte eine Orgel weil mein Papa hat Orgel gespielt also so eine elektrische Orgel und dann hab' ich... Klavier spielen gelernt und dann, wir sind katholisch aufgewachsen.

00:23:13: Da waren viele in der Kirche und dann durfte ich auf der Kirchenorgel aufspielen.

00:23:17: Das ist ja toll!

00:23:18: Ja das glaube

00:23:18: ich.

00:23:19: Also ich verstehe

00:23:22: es.

00:23:22: Was Theatermusik anbelangt gerne machen?

00:23:24: Was Theater spielen anbelANGt... auch da gibt's einfach noch so viele Rollen die mich irgendwie interessieren oder das kann ich gar nicht so sagen.

00:23:33: was Filme anbelangen würde ich gerne mehr europäisch noch unterwegs sein.

00:23:38: Ich würde gerne mehr europäische Produktion, oder vielleicht gilt das für Theater ähnlich.

00:23:42: Mich hat als wir diese Hochproduktion mit den Holländern gemacht haben das total... Ich muss anders anfangen.

00:23:49: ich bin, ich saß irgendwie zur Vorbereitung zweimal im Zug nach Holland und habe diesen Regisseur Guy Weitzmann getroffen dort und dachte im Zug so wie toll dass man in Europa lebt wo noch zumindest Gott sei Dank die Grenzen alle offen sind und man einfach

00:24:06: von

00:24:07: einem Land ins Nachbarland fahren kann und man ein Kontinent ist.

00:24:11: Wie wunderschön ist das?

00:24:13: Und wie wunderschön war es dann auch, dass die Theater sich so austauschen und dass wir deren Theatersystem kennenlernen durften, die unseres ich total inspiriert wurde durch deren Theatresystem, die eine ganz in vielerlei Hinsicht eine andere Art von Struktur haben als Proben sind.

00:24:31: Und ich glaube, das würde ich mir fürs Theaterspiel noch mehr wünschen als auch fürs Filme drehen.

00:24:39: Mehr mit anderen europäischen Ländern zu tun haben und deren Art zu arbeiten.

00:24:44: Sehr schön!

00:24:45: Dann können wir uns unsere letzten Kategorie.

00:24:47: Das ist Hamburg's heißer Hocker.

00:24:49: Das sind die unangenehmen Fragen.

00:24:52: Okay...

00:24:52: Da sind wir zwar immer noch nett aber ein bisschen unnett.

00:24:55: Mhm,

00:24:56: gut.

00:24:57: Bitte schön

00:24:58: Also die... Muss ich schnell

00:24:59: antworten?

00:24:59: Ja.

00:25:01: So schnell wie du möchtest!

00:25:02: Gut.

00:25:03: Ist ja nicht flott, es sei nur heiß.

00:25:05: Gut.

00:25:07: Wir haben gesehen, du hast Künstlerfotos, die hat Sabin Tambrea von dir gemacht.

00:25:11: Wie kommt man denn an Fotos von Sabin Tambrea?

00:25:13: Muss man da viel Geld haben oder muss man da wer

00:25:15: sein?!

00:25:18: Ähm.. Ich sag weder noch mehr sage ich dazu mich.

00:25:21: Okay.

00:25:22: Geben wir uns jetzt mal mit Zufrieden.

00:25:24: Next one Was sagst Du zu der Aussage Theater muss nicht politisch sein.

00:25:32: Ich würde sagen, dass dieser Aussage überhaupt gar keinen Sinn macht weil alles ist politisch.

00:25:39: Alles was man tut ist politische.

00:25:41: deswegen ist auch dieser dumme Wenderspruch so dumm gewesen Weil natürlich sind Künstler politisch und müssen verdammt noch mal auch politisch seien sind es aber per se.

00:25:51: Man kann sich dem nicht entziehen wenn man ein Stück macht was sozusagen in großen Anführungsstichen, weil ich ein großer Fan bin.

00:25:57: Nur eine Komödie ist es trotzdem eine politische Aussage zu sagen wir machen jetzt eine Komüde die vielleicht nicht mit der AfD zu tun hat oder war oder nicht mit was auch immer.

00:26:07: aber trotzdem ist das ja ein Statement.

00:26:09: alles was in der Öffentlichkeit stattfindet ist tasseepolitisch.

00:26:12: deswegen sage ich zu dieser Aussage sie ist völliger quatsch.

00:26:17: sehr gut da gehe ich mit dann würde ich mitgehen.

00:26:20: Ich halte mich da auch immer gerne an die Redewendung.

00:26:23: Keine Antwort ist auch eine Antwort, ich finde das geht so in die gleiche Richtung.

00:26:26: Ja.

00:26:27: Das so...

00:26:27: Finde ich ja auch.

00:26:28: Es ist genauso wie wenn Leute sagen sie sind nicht politisch weiß ich nicht ob ich das jetzt dann weniger schlimm finde als...

00:26:36: Nicht politisch zu sein.

00:26:36: eben!

00:26:37: Ist ja auch politisch sein.

00:26:38: Ist ja ein Statement.

00:26:39: also.

00:26:41: aber was also?

00:26:43: wer soll also?

00:26:45: Gott willen seid bitte alle politisch.

00:26:48: Ja das waren schon die heißen Hockerfragen, weil einer haben wir schon zwischendurch so gestellt.

00:26:52: Was war denn die

00:26:53: eine?

00:26:53: Nie wieder Schauspiel oder nie wieder Musik und da würdest du wahrscheinlich antworten, naja... Da hast Du Dein Joker eingesetzt!

00:27:00: Richtig!

00:27:01: Ja siehst Du, deswegen die hasse.

00:27:03: Das war jetzt

00:27:03: gar nicht zu schlimm, die heiße im Hocka-Fragen muss ich sagen.

00:27:06: Die Einer

00:27:06: hat es auch noch nicht beantwortet.

00:27:08: Wie?!

00:27:09: Die Eine hat es doch nicht mehr antwortet.

00:27:11: Welcher?

00:27:11: Er doch weder noch.

00:27:12: Das ist halt so ein Bild.

00:27:13: Hast

00:27:13: du die mit dem Schaufel oder den... Da muss ich einen Joker ziehen, das kann ich nicht sagen.

00:27:16: Ist auch ein Joker.

00:27:17: Das ist so schön an Hamburg dass man immer wieder so'n Shift tut und hört

00:27:20: wie jetzt.

00:27:20: Ja, das stimmt!

00:27:21: Hoffentlich hört man das in der Mitte.

00:27:25: Das lassen wir dann natürlich drin.

00:27:27: Ah, sehr schön.

00:27:28: Und Mövengeräusche ja?

00:27:30: Am Ende einer jeden Folge möchten wir Stück-Empfehlungen von unseren Gästen haben.

00:27:35: D.h.

00:27:36: Stück Empfehlung jetzt von dir bitte.

00:27:38: Aber für welches Theater?

00:27:39: oder egal?

00:27:39: Scheißegal.

00:27:40: Also wirklich jedes Theater.

00:27:41: Du darfst Eigenwerbung machen Haus an dem du gerade spielst.

00:27:45: Werbung machen, du darfst aber auch andere Theater, Deutschland weit auch weltweit whatever.

00:27:50: Ja jetzt zum Beispiel Holland wäre ja schon.

00:27:55: Also ich mache einfach Eigenwerbungen, weil es

00:27:58: eher

00:27:58: so ist.

00:28:00: Am Schauspielhaus die Maschine...

00:28:03: Hast du da die Musik?

00:28:03: Da habe ich die Musik gemacht genau.

00:28:04: Da sitze ich auch live auf der Bühne bin aber stumm.

00:28:08: Die Verwandlung im Tegaustraße am Talier, am deutschen Theater Die Kalesängerin.

00:28:15: Ja, das reicht doch oder?

00:28:16: Drei!

00:28:17: Ja alle guten Dinge sind drei.

00:28:21: Dann sind wir jetzt auch schon ganz am Schluss und du hast noch dreißig Sekunden Sendezeit in denen du sagen kannst was auch immer du möchtest Grüße ausrichten ein Aufruf starten Ein Lied singen Ein Gedicht aufsagen.

00:28:36: Es

00:28:37: steht dir frei

00:28:39: Noch mal etwas von Hölderlin oder so.

00:28:42: Das selbstgeschriebene Lied war der Bahn.

00:28:45: Jetzt kommt ihr zu Bescheid, wenn ich das sage.

00:28:46: Aber es ist halt nun mal so.

00:28:48: Wobei die Menschen, die diesen Podcast hören sind eh unserer Meinung.

00:28:53: aber sagst trotzdem wählt und wählt bitte klug Menschen.

00:28:59: liebe Menschen!

00:29:00: Bitte wählt

00:29:01: klug Punkt.

00:29:03: Sehr gut

00:29:04: Das ist ein schöner und wichtiger Schluss Zu dieser Folge.

00:29:07: dann danke für deine Zeit.

00:29:09: Danke euch, hat sehr viel Spaß gemacht wirklich.

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