#11 Ein Spaziergang mit Charly Hübner von Mecklenburg bis Syrakus

Shownotes

Moin aus Hamburg! Im Schauspielstudio FRESE haben wir dem Baustellenlärm im Nachbargebäude getrotzt und mit Charly Hübner über seinen Weg vom kleinen Dorf im Wald von Mecklenburg hin zu den großen Bühnen und Leinwänden dieser Welt gesprochen. Warum Theater das Geilste ist, man Lina Beckmann nur lieben kann und warum Charly Small Talk lernen musste, bei dem erstaunliche Erkenntnisse über die Einzigartigkeit des menschlichen Gehirns und dessen Fähigkeit zur Fantasie zu Tage gefördert wurden, hört ihr in dieser Folge. Außerdem erfahrt ihr, welchen jeweiligen Lieblingssong Anna und Luca von Charly in seiner Rolle als Hans Kakmann in den Bibi und Tina Filmen hatten (ja, sie sind OG Fans der ersten Stunde!) und wie Charly vom Profisportler zum Profischauspieler wurde. Den neuen Film von Charly Hübner gemeinsam mit Lina Beckmann "Spaziergang nach Syrakus" (Regie: Lars Jessen) seht ihr **seit dem 20. August 2026 in den Kinos! **Also: Podcast hören und danach ab ins Kino!

Charlys Stückempfehlungen: Anthropolis > im DSH Hamburg Richard the Kid & the King > im DSH Hamburg Ein Sommer in Niendorf > mit Charly Hübner im DSH Hamburg! Der Menschenfeind > mit FRESE Absolvent Cino Djavid (Hier in Folge #10 reinhören!) > im Thalia Theater Hamlet > im DSH Hamburg Mephisto > am Berliner Ensemble APRÈS MOI, LE DÉLUGE (Nach mir, die Sintflut) > auf Kampnagel SLOW BURN > Ballett in der Hamburgischen Staatsoper Ensemble Resonanz

Transkript anzeigen

00:00:01: Noch dreißig Minuten bis zur Vorstellung.

00:00:05: Dreißig-Minuten-Drama,

00:00:07: Theater

00:00:07: mit Anna und Luca.

00:00:10: Hallo ihr Lieben!

00:00:12: Bevor es mit der Folge losgeht eine kleine Serviceinfo von uns.

00:00:16: In dem Gebäude in dem wir die Folge aufgenommen haben und in den Nachbargebäuden befindet sich aktuell noch einer riesengroße Baustelle Und dieser Riesengroßenbaustelle war Unpaid

00:00:26: Actor

00:00:26: und wollte auch mitreden.

00:00:28: Dementsprechend ist an manchen Stellen ein wenig Baustellen-Närmen zu hören, denen wir so gut es geht leise gedimmt haben und auch unsere Mikros haben da eine sehr gute Arbeit geleistet.

00:00:38: Aber wir haben ihn nicht ganz wegbekommen!

00:00:40: Wir thematisieren das an einer Stelle im Podcast auf

00:00:42: wo es uns dann doch ein bisschen zu

00:00:43: laut und bunt wurde.

00:00:45: Nichtsdestotrotz sind unsere Stimmen aber immer noch im Vordergrund und man kann uns gut verstehen und gut folgen.

00:00:50: Und deswegen wünschen wir euch jetzt ganz ganz viel Spaß mit der neuen Folge.

00:00:55: Hallo, wir sind hier heute mit

00:00:58: Charlie Hübner.

00:01:00: Hallo, Charlie!

00:01:01: Du hast ja schon mal dich in drei Sätzen kurz vorgestellt in Mannheim und jetzt sind wir aber hier in Hamburg und machen die Podcast Extended Version.

00:01:09: Du darfst dich noch einmal in drei Hamburger-Sätzen vorstellen?

00:01:13: Ich weiß ja nicht was ich in Manheim damals gesagt habe.

00:01:15: Ja siehst du es doch gut.

00:01:16: Mal gucken, wir können da nachher abgleichen.

00:01:18: Wie ich mich selber vorstellen würde...

00:01:19: ...in drei Sätze.

00:01:20: Ein für Erder alt gewonnener Mecklenburger Junge ist über die Jahrzehnte beim Schauspiel hängen geblieben und hat unterwegs auch eine ganz tolle Frau kennengelernt, Lina Beckmann.

00:01:30: Und deswegen geht sie relativ okay.

00:01:34: Sehr gut!

00:01:36: Wir starten noch schon mit unserer ersten Kategorie die du in Mannheim auch schon gemacht hast.

00:01:39: Deswegen hast du jetzt nicht die Flottenfünf sondern die flottesten Fünfe.

00:01:43: Entweder Oder-Fragen Auf geht's!

00:01:46: Ketchup oder Mayo?

00:01:47: Mayo

00:01:48: Wein oder Bier?

00:01:49: Wein

00:01:50: Roman oder Thriller?

00:01:51: Roman

00:01:53: Strand oder Berge?

00:01:55: Strabberge

00:01:57: Buko oder Kackmann?

00:01:59: Oh, das ist letztlich der Tasti von die Kammer gar nicht erscheinen.

00:02:03: Bei beide ganz unterschiedlich laufen aber für die Erwachsenen werden natürlich Bukoffe und für alle anderen Kackern.

00:02:11: Jetzt haben wir heute eine Möglichkeit mit dir zu sprechen obwohl du gerade ziemlich busy bist den neuen Kinofilmen zu promoten wahrscheinlich.

00:02:18: Spaziergang nach Syracuse in der Regie von Lars Yesse Bevor wir dazu kommen willkommen.

00:02:23: dazu möchte ich ein bisschen kennenlernen weil dieser Podcast ist ja gerade auch für Leute die vielleicht Nicht viel Film- und Fernsehschauen, da nicht so Intuit sind.

00:02:30: Und auch nicht ins Theater gehen?

00:02:32: Daher kennt man dich ja auch unter anderem.

00:02:34: Deswegen wollen wir dich erst mal ganz kurz kennenlernen.

00:02:36: Du hast schon gesagt du kommst aus dem ländlichen Mackpom.

00:02:39: Mecklenburg.

00:02:39: Genau.

00:02:40: Meckenburg-Strelitz.

00:02:42: Meckelburg-Vorpommern wird das angeschlossen...

00:02:44: Ja, Vorpommer ist ja der östliche Teil des Bundeslandes.

00:02:50: Die Pommerer sagen immer, die sind Vorpomer und die sind in Magdeburg.

00:02:53: Das

00:02:53: ist so wie Nordrhein-Westfalen.

00:02:54: Es hat eigentlich nichts miteinander zu tun oder aber geopolitisch zusammengenietet.

00:02:59: Und

00:02:59: Mecklenburg ist sozusagen deswegen... Besonders, weil es nie preußisch besetzt war oder die preußische erhobert wurde.

00:03:06: Deswegen als Pommand zum Beispiel.

00:03:08: Das heißt wenn die ganzen Bayern sagen scheiß Preußen seid ihr

00:03:12: nicht gemeint?

00:03:12: Nein, wir waren ja da noch dritte Welt sozusagen.

00:03:15: Ja crazy!

00:03:16: Und der hat sogar noch so irgendwas geplant irgendwelche Glashäuser wo der Blitz nicht einschlagen soll und so und woanders war Preußen schon noch sehr besiegendes.

00:03:24: Deswegen gibt's eine Tradition bei uns diese Unterschätzung.

00:03:27: Da komme ich ganz aus dem Südosten hinter Neustrid jetzt irgendwie um Wald.

00:03:32: Okay.

00:03:33: Unsere Lieblingsquelle Wikipedia hat uns verraten, dass du früher mal Profisportler werden wolltest.

00:03:41: jetzt wissen ja alle das Wikipedia nicht immer so ganz richtig ist.

00:03:45: deswegen die Frage stimmt das?

00:03:46: und wenn ja was wolltest du für ein Profi Sportler werden?

00:03:48: Also ich wollte leicht anledet werden.

00:03:50: also ich war auch leicht anlädt habe Wettbewerbe gelaufen hab auch einige gewonnen oder Medaillen geholt und war quasi eigentlich auf dem Sprung.

00:03:59: Also ich hätte dann Abitur gemacht in der DDR, wenn man dann im besten Fall auf die Leipziger Sporthochschule gekommen.

00:04:05: Das war alles schon so ein bisschen eingetütet aber dann fiel in Berlin die Mauer und die DDR implodierte und Ich hatte fast zeitgleich durch Zuscheltraining her zur Urstellung und musste mit dem Sport sofort aufhören weil die Gefahr war dass ich infaktiere oder so.

00:04:21: Und dann habe ich so abgehoben.

00:04:23: Habe ich angefangen mit Rauchen und Trinken, das ist ganz gut fürs Herz.

00:04:28: Du hast gesagt du bist gerannt?

00:04:29: War es langstrecke, mittelstreckel, kurzstreckelt?

00:04:30: Nein,

00:04:31: kurzsträcke und weitsprung.

00:04:32: Also das war die hundert Meter, sechzehn Meter weitsprungen.

00:04:35: Was bist du auf hundert Metern gelaufen?

00:04:37: So um die Elf also zehn neun bin ich bei einem Bettkampfer gelaufen.

00:04:40: Das war aber so... Ich glaube da hatte ich auch falsche Schuhe an.

00:04:43: Das war absoluter Ausnahmetag.

00:04:46: ansonsten immer sowas zwischen elfen oder elf fünf Aber ich war sehr schnell!

00:04:49: Es war gut.

00:04:51: Das könnte ich nicht.

00:04:52: Hast du die Leichtathletik AM geschaut?

00:04:54: Ja, die gucke ich immer so ein paar Sonne Zeit lang gegen das nicht.

00:04:57: und jetzt gerade habe ich mich wieder gefreut weil grade neue Athletinnen auftauchen und dass natürlich dann immer Döller auch gerade in diesen Zeiten zu sehen wie sie sich da einfach durchsetzen und die Zehnkämpfer der Sprinter da, das ist schon stark.

00:05:10: also wirklich

00:05:12: Ich fand es sehr interessant, das zu schauen.

00:05:15: Du bist ja kein Profisportler aber Profi Schauspieler.

00:05:19: Wie kam der Weg dahin?

00:05:21: Relativ zügig dann.

00:05:22: Also es gab dann im Dezember neunundachtzig war so, dass ich aufhören musste mit meinem Ausgleichssport bei einem Handball.

00:05:31: Ich durfte dann immer beim Handball mitmachen und das war dann von heute auf morgen vorbei.

00:05:37: und dann habe ich abgehangen wollte Journalist werden, Dolmetscher irgendwas mitsprachen weil ich das ganz gut konnte.

00:05:42: und dann sagte irgendeiner aus der Parallelklasse kommen noch mittwochs Mitte in den Theaterclub.

00:05:48: Es war bei uns im Landestheater in Neustrelitz, haben die sich so ein Mittwochabend getroffen.

00:05:53: Ich hatte mit Theater nichts am Hut, wusste auch nicht was das sein soll, dass es sowas überhaupt noch gibt.

00:05:58: und das waren die Kuhlen aus der Schule, die saßen da auf einmal.

00:06:02: Die, die man so auch auf dem Schulhof immer so ein bisschen bewundert hat weil sie so cool waren aber zu denen man nicht gehörte ich gehöre ja zur Sportlerklege und die saßen da auf immer alle und waren cool.

00:06:14: Und dann bin ich da so hängen geblieben.

00:06:16: und dann sagte der eine, so im Sommer, Frühsommer alle sind ja in Westen gefahren auf einmal nach Frankreich Großbritannien etc.

00:06:25: Der sagt er hast Bock in die Türkei zu fahren und ich so okay warum fährst du nicht nach Frankrijk?

00:06:30: Ja wenn alle in Westem fahren fahren wir in den Osten-Osten sozusagen und haben dabei auch mal den Ostblock gesehen weil viel Ostblock hatte man ja auch nicht gesehen und der Matthias Hörncke heißt.

00:06:42: Der war aus der Klasse über mir, den fand ich besonders stark weil er im Leintheater was ich mir mittlerweile angeguckt hatte.

00:06:47: Echt beller Figur machte.

00:06:49: und der fragte mich jetzt also jemand dem ein besonderes cool findet fragt sich ob du mit ihm eine sehr weite reise unternimmst.

00:06:56: Und meine Eltern haben hier so ein paar taler zu stecken können.

00:06:59: und dann sind wir los.

00:07:00: und der Wollte der wusste der will Schauspieler werden der ging nach Bremen zu einer Company und er will das studieren.

00:07:07: Das war für mich so.

00:07:08: wie man das ist kann man studieren, ja es gibt so Schauspielschulen.

00:07:13: Was machen die?

00:07:14: Und den ganzen Urlaub hat er mich so eingeweiht in diese Welt das was Schauspielenreise alles sein kann.

00:07:20: und dann so ziemlich im Höhepunkt der Reise auf Mitte waren in Ephesors ein riesiges Amphitheater-Vierzeitausendplätze.

00:07:26: am Abend spielte eine Singer Songwriterin die hieß damals Tinniter Tigerem und er sagte aus Jokes geht ihr beiden nochmal hoch nach ganz oben Guck mal, ob ihr mich hören könnt.

00:07:38: und da hat er unten was Hamlet irgendwas zitiert.

00:07:40: Und danach dachte ich... also ich war so aufgeladen durch ihn eigentlich und durch das Leintheater- und durch diesen Theaterclub.

00:07:47: Dann kam der diesen Treppen hoch – das ist wirklich original für thirty-fünf Jahre – und während er diese zehn Minuten, diese riesige Treppe da hochstiefelte, dachte ich, dass probiere ich uns auch.

00:07:57: Und dann habe ich sofort in eine Gruppe gegründet, bin auch in dieses Leinttheater und mache seitdem nichts anders.

00:08:04: Sehr schön!

00:08:06: Einer ist Schuld.

00:08:07: Einer is immer Schuld irgendwie, ne?

00:08:10: Wir nennen das immer unsere Sternmomente.

00:08:12: Der Moment der uns so gebracht hat.

00:08:15: Ja, naja es ist ja auch verrückt dass du... Damals war die Arta eigentlich schon eher eine bürgerliche Sache und in der DDR war das ja auch manchmal sehr verordnet Und das war richtig wie so ein Planet, der da aufploppte.

00:08:28: Bei Kino war für mich unvorstellbar, dass ich jemals Kino mache.

00:08:30: Das war zu weit weg.

00:08:31: Kino waren amerikanische Stars.

00:08:34: Fernsehen habe ich nie geguckt und hat mich null interessiert.

00:08:37: Theater fand ich immer total cool!

00:08:38: Dass so live witzige Sachen passieren.

00:08:43: Das stimmt.

00:08:45: Du hast auch mit vielen bekannten Regisseurinnen gearbeitet unter anderem mit Jürgen Gosch über Karin Bayer bis hin zu Frank Kastorff.

00:08:53: Was macht für dich eine gute Regisseurin aus und was einen schlechten?

00:09:23: laut leise, schnell langsam.

00:09:25: Und dann habe ich bei der zweiten Probe ihn gefragt ob er denn auch so Figuren arbeitet und wenn ja was das für ihn für eine Figur wäre da ich spielte den Liebhaber der Braut in einem Hochzeitsstück.

00:09:36: Er war ein großer Fan seiner Arbeit in der Zeit, Nullerjahre.

00:09:43: Ich muss nachdenken.

00:09:46: man kann mir abends zu mir sagen nein Also hat die Frage gar nicht geduld, aber nur nein wir reden hier nicht mehr viel und hat eigentlich nur Vorgänge gebaut.

00:09:54: oder Frank Astof baut ganz früh das Stück einmal durch.

00:09:58: Du gehst wie ein weißes Papier in die Probe es gibt keine Textfassung vorher sondern er fängt sich an in das Thema rein zu reden.

00:10:04: und dann sagt er geht doch mal hoch und dann baut er, wirft der Texte rein den man dann sagt und dann baute er die Szene durch.

00:10:10: also er nimmt dir dieses was ihr ja sicher auch schon kennt dass mein Text auf einmal verbühne steht.

00:10:16: Was wollen die da unten?

00:10:17: Apropos schlechte Regie.

00:10:19: Da kommt irgendwie nix, dann steht man da, zappelt mit seinen Händen rum fängt selber ein Arrangements und so.

00:10:24: Und es gibt von dem.

00:10:26: Christoph Schrotz, war ein sehr berühmter DDR-Regisseur.

00:10:29: der hat mal als Assistent von Ben Obeson, einer der Väter von Kastoff ist quasi Schüler vom Brecht.

00:10:34: Der hat einfach versucht diese Methode zu markieren.

00:10:38: was die alle eint inklusive auch Karin Henkel, die jetzt noch nicht genannt wurde wie ganz wichtig war für mich ist dass sie eigentlich sehr früh immer dir diesem Stress wegnehmen, wo du zustehen hast.

00:10:48: Sondern dass die wollen natürlich wenn Texte da sind das du sie kannst also Textlein ist vielleicht immer und das es aber relativ früh sorgen die dafür dass ein Arrangement entsteht, dass du nicht damit beschäftigt bist in Kreisen rum zu rennen.

00:11:00: so dann gibt's Leute die sich mehr um die Figur kümmern, die dann wirklich mit ihr Karine Henkel arbeitet sehr psychologisch geht tief in die Seelen der Figuren rein kriegt einen da auch wirklich verbogen und geknackt Und andere machen das über die Sprache.

00:11:13: Kannst du es eigentlich komplett über die Sprache, dass du dann merkst wie er will?

00:11:17: Dass du das spriehst, dass da durch sich eine Figur baut oder kein Bayer?

00:11:21: geht das eigentlich thematisch so durch und... Das sind tolle Begegnungen gewesen ja.

00:11:27: Jetzt hast Du gerade schon gesagt, dass Du Dir nicht früher als Junge warst und damit angefangen hast.

00:11:31: Nicht vorstellen konnte, dass Dich Film-und Fernsehen machst.

00:11:33: Das machst Du halt sowohl Theater auf der Bühne als auch Film und Fernsehen.

00:11:38: Wo ist für dich der Unterschied in der Arbeit auf der Bühne versus vor der Kamera?

00:11:42: Na, ich mache auch noch einen Unterschied zwischen Fernsehen und Kino.

00:11:44: Für mich sind das auch noch zwei verschiedene Disziplinen weil Fernsehen gerade wie in unserem Land ist ja doch eigentlich so eine Mozartoperizitativ innerhalb von einer Minute ganz viele Texte.

00:11:55: Das heißt du kannst eigentlich so wie wir jetzt... Wir reden ja normal miteinander.

00:11:59: Wir gucken uns an.

00:12:00: Ich versuche die Frage zu verstehen.

00:12:02: hier versucht.

00:12:03: Deine

00:12:03: Antwort zu verstehen?

00:12:04: Und sie mit einzubinden in die nächste Frage.

00:12:06: oder also man ist so tief miteinander unterwegs.

00:12:10: Aber du hast, es gibt so eine Regel und so eine Seite ist eine Minute im Film.

00:12:14: Wenn du den zum Beispiel Krimis nimmst und das nur Dialog wenn du die normal sprechen würdest mit Pausen angucken und Vermittlungen wie Dialoge funktionieren brauchst du immer mindestens zwei Minuten.

00:12:26: Das heißt sie sind eigentlich immer drei Stunden lang die Krimi.

00:12:28: Es sei denn man spielt die Texte einfach runter und dann geht's um komisch amerikanische Skuhe.

00:12:32: daher als ob das gar keine Situation ist und die anderen hängen sich auch gleich ran.

00:12:35: Und es ist dann fast eher wie Musik als dass es fast eine gelebte Situation ist.

00:12:40: Das macht am Ende gar nicht so viel Spaß, weil du eigentlich immer wie ein Skifahrer, wenn man nur auf Piste bist.

00:12:46: Du bist selten in der echten Situation.

00:12:48: Beim Krimi im Rostock haben wir das versucht reinzuschleifen und immer wenn wir bestimmte Regisseure da hatten ging es auch dass wir erst viele Texte gestrichen haben.

00:12:59: also richtig was ist die Situation?

00:13:01: Wir sind niedergeschlagen, weil das ist der Fakt!

00:13:03: Was sind die Fakten, die die Zuschauer wissen müssen Und den Rest, also müssen wir ja jetzt alle immer noch im Kommentar gehen?

00:13:09: Nein.

00:13:10: Dadurch kamst du dann in so eine Situation rein.

00:13:12: aber das war richtig Fleißarbeit und im Kino bist du halt, ist das Kinoarbeitet ja nochmal mit Close-ups oder mit Totalen da kommt das Theater wieder ein bisschen rein Da kannst du dir viel mehr Zeit erlauben, langsamer spielen.

00:13:25: Du musst langsame spielen weil so ne Leinwand ist einfach riesengroß.

00:13:28: wenn du davon nichts nach rechts guckst und man dann so spricht wie wir jetzt gerade reden Weil das ist ja wieder ein anderes Format Radio quasi.

00:13:37: Dann fliegst du außer Kurve.

00:13:39: und im Theater geht es über den Körper, über die Sprache, Kino ist für mich Auge, Sensitil und Fernsehen ist Infotainment.

00:13:48: So ganz grob gezimmert als Begriffe.

00:13:51: Ja!

00:13:52: Und Fernsehende ist ganz oft Comic.

00:13:54: also du sagst dann einfach okay der geht so... Also jetzt in meinem Falle macht dies, der macht das und du denkst fast wie eine Comicfigur aus ... und damit man auch selber einen Spaß hat.

00:14:04: Und dann spielst du die Situation runter, im Kino ist das zu wenig... Im Kino musst du rein in die...

00:14:10: Ja und dann eben wie du sagst zu schnell weil wenn ich die ganze Zeit nur so... Also es geht ja nicht auf der großen Leinwand.

00:14:14: So vom Fernsehaugen-Movement einfach zack, zack!

00:14:18: Aber auf der Großenleinwand würde ich ja ein Haschmich kriegen.

00:14:21: Der Adder ist alles Tanzsprache, Körper,... Der Adter ist das Geilste.

00:14:27: Das ist das Erschöpfendste.

00:14:28: Ist einfach so

00:14:30: Aber macht halt auch sehr

00:14:31: viel Spaß.

00:14:34: Du bist ja nun mal einfach sehr bekannt,

00:14:37: also

00:14:38: wir haben natürlich mit vielen Leuten Familie Freundinnen darüber geredet dass wir heute mit dir sprechen können und jeder hatte ein Bild von dir verschiedenste Bilder.

00:14:51: wann und was war der Moment in deiner Karriere wo du dir dachtest wow das ist etwas größeres als ich vielleicht gedacht habe.

00:14:59: Ich will immer nicht so schnell antworten mal letzten Endes.

00:15:03: Das war auch toll, weil das zeitgleich passierte war dass das Jahr zwei tausend fünf da kam im schwitzkasten raus in kino.

00:15:12: und das leben die anderen.

00:15:14: das eine war ne impro komödie von meinem freund oren moa zu harz.

00:15:17: vier hat es.

00:15:18: wir waren gerade im april.

00:15:19: in den seiten sind sie in die gesetzgebung gegangen.

00:15:22: zwar klar ist wird wirklichkeit und wir haben gesagt das müssen jetzt machen weil in meinem umfeld betrefft er sofort.

00:15:28: Ich komme aus sehr einfachem Verhältnis.

00:15:30: Zehn Leute, Mitschülerinnen, meinem Bruder, meine Schwägerin waren sofort in Hartz IV und das hieß man war auf einmal gläsern.

00:15:37: Und dann

00:15:38: haben wir gesagt da müssen wir es zu machen.

00:15:39: Dann haben wir im Prova damals angesagt durch Dogma und so die erste Dogma-Phase.

00:15:44: und dann haben Wir das gemacht und der hatte seine Uraufführung in Hof auf dem Film fest und das war innerhalb der Filmbranche WSR eine WS in dieser komischen Saunabesitzer und parallel hatten wir ja das Leben der anderen gedreht der auf einmal diesen Aufschlag kriegte, dass das eben wie so der Pate quasi und da ist die lustige Geschichte.

00:16:07: Es war auch noch ein Klart.

00:16:08: Der wird im Oskar gezeigt und ich bin dann in den Oskarn nachts mit meiner Dammelchenfreundin in Urlaub geflogen gehen Westen über auf die andere Seite von Atlantik und wir hatten um aus diesem Jets hier rauszukommen jet lag nächsten Tag einfach eine Massage Gebucht um irgendwie, weil man so knülle war.

00:16:27: Dann fuß ich auch noch durch den Dschungel und so.

00:16:29: Also er klang da auf so einer Pritsche am Wasser, am Meer.

00:16:32: und dann sagte die Masseuse Assina are you a German actor?

00:16:38: Also du musst dir vorstellen, du fliegst von Berlin in Urlaub und deine Frau warst noch nie da.

00:16:43: Wunderschön bist du vielleicht geflasht von all diesen budden Vögel und diesen anderen Gewachsenen und diesem großen Meer.

00:16:48: Und dann sagt eine Masseose zu dir Are You A German Actor?

00:16:52: Ich habe das zwar noch nichts geraucht, aber sagen wir mal ja.

00:16:58: Is it possible that I saw you last night on the Oscar?

00:17:03: Ja, its possible!

00:17:05: Und dann hab ich erfahren dass eine Szene mit mir da auf dieser Leinwand gezeigt wurde und sie hat halt diese Live-Übertraue gesehen Und das ist natürlich schon big in dem Moment.

00:17:14: Das ist sehr groß, ja!

00:17:15: Ich fand es einfach richtig toll, dass ich gar nicht im LA war.

00:17:18: Ich bin von der Wucht im Journal.

00:17:21: Und da erkannt wurde?

00:17:22: Ja,

00:17:23: so eigentlich... Also, dass das den Moment ist, wo du erkannt wirst, das ist also nicht in der großen Stadt sondern eben in

00:17:28: einem Direktor.

00:17:29: Im Journal.

00:17:31: Von einer Masseuse.

00:17:33: Da waren wir so klar okay, das wird jetzt was auslösen und es sitze dann einiges im Gang.

00:17:38: Das waren dann zwei, sechs und das sind jetzt zwanzig Jahre her.

00:17:41: Dann ging das los, dass viele, viele Angebote kamen.

00:17:43: Viele kleine Rollen beim Fernsehen.

00:17:45: Da hatte ich eine Pause gemacht und das kam dann aber auch wieder.

00:17:49: Und seitdem ist stetig alles einfach immer mehr geworden.

00:17:54: Exponenziales Wachstum?

00:17:56: Nee, exponenziell war es Gott sei Dank nicht!

00:17:58: Also es war da nochmal Bug auf und Kackmann.

00:18:00: Die haben noch mal so eine popkulturelle Popularität hervorgerufen sowohl in dieser Krimi-Welt.

00:18:06: Das war doch etwas Besonderes was wir ja auch versucht hatten Und das kackt man so abfliegt, damit haben wir wirklich nichts zu tun.

00:18:13: Also das Buch und ich, wir haben dann zwei Jahre später gesagt... Alter es hätte ja keiner gedacht!

00:18:18: Dann habe ich ihn jetzt im Winter getroffen, ich sag ey was du mir angetan hast?

00:18:22: Fünfte Generationen egal wo, also in Südtirol auf dem Bergen.

00:18:27: Das ist für euch

00:18:28: Fun fact, ich bin aus Bagteheide und Detlefburg wohnt ja da in der Nähe.

00:18:33: Und ich hab seine Tochter war ja auch damit drin... ...und ein Mädchen ist in meiner Klasse läuft im Hintergrund in dem Jungs gegen Mädchenfilm.

00:18:41: Da haben wir jetzt gleich noch eine Frage zu.

00:18:43: Luca und ich haben nämlich auch zwei verschiedene Favourite Songs von dir da.

00:18:47: Wobei mein größter Favourites ist eure Mercy Seat Performance.

00:18:52: Wir kommen zur nächsten Kategorie Hamburgs heißer Hocker.

00:18:55: Das schließt mich an die Frage die Luca gestellt hat.

00:18:57: Das ist die ein bisschen unangenehmer Kategorie, wie du dir vielleicht denken kannst anhand des Namens.

00:19:02: Weil wir oft zu nett sind wurde uns gefeedbankt.

00:19:07: Wir

00:19:07: sind zu nett!

00:19:08: Deswegen jetzt Hamburgs heißer Hocka.

00:19:12: Wie ist es berühmt zu sein und wie oft wirst du auf der Straße angesprochen?

00:19:16: Es ist also berühmte sein, darüber habe ich nie nachgedacht.

00:19:19: deswegen ist es eigentlich immer man.

00:19:22: das ist immer wie fehl Also immer dann, wenn du gerade gar keinen Nerv dafür hast.

00:19:25: Dann kommt irgendein prominenter Moment.

00:19:29: Man wird angequatscht und Leute sind verstört.

00:19:31: man muss trinken kofferkaufen mit dem Kind und auf einmal will jemand Selfies haben?

00:19:35: Selfie ist so eine Frage.

00:19:36: damit komme ich überhaupt nicht klar weil ich das nicht verstehe, weil ich selber auch keine Selfies habe.

00:19:40: Ich verstehe nicht was der Mehrwert eines Selfys ist sozusagen.

00:19:43: aber das ist auch ne Generationsfrage.

00:19:45: Ich bin ein alter Mann oder älterer Herr.

00:19:49: genau das ist eigentlich nur das nervigste was mir da spontan auf einfällt.

00:19:54: Wenn dich jemand auf der Straße trifft, wie würdest du denn wollen, dass die dich... Ob sie dich überhaupt ansprechen sollen?

00:20:00: Aber wie sie dir begegnen?

00:20:01: Ja ich bin selber ja auch von einem oder anderen Fan gewesen und habe auch einige wirklich... Also Nick Cave ist ein großer Fan natürlich und irgendwann stand er in einer Berlinale zwei in sieben neben mir Und ich hab ihn natürlich nicht angesprochen Der hat doch da genug zu tun, dann musst du in der kleine Karsten aus Mecklenburg.

00:20:23: Das ist eigentlich mein Wesen aber das ist natürlich sehr mecklenburgisch.

00:20:27: Die lustigste Geschichte in Hamburg die passiert ist ich war mal im Jungfernstieg und saß dabei einem Syrer und hab da gegessen.

00:20:33: Da kam ein junger Mann, sah sehr nach Banker aus, die Börse ist ja ummehr ecke an so einen sehr heißen Sommertag und fragte ob ich Charlie Hübner sei.

00:20:42: Beute sich so noch vorne.

00:20:43: Ich sagte ja darf ich ihn die Hand geben?

00:20:45: Okay, dann habe ich mir die Hand gegeben und gesagt.

00:20:48: Ich schätze ihre Arbeit sehr, irgendwas sehr formell ist.

00:20:52: Entschuldigen Sie die Störung und gehen weiter.

00:20:54: Meine Agente saß mit am Tisch und hat gesagt so kann man es auch machen.

00:20:58: Das war eine krasse Eleganz fast englisch.

00:21:01: Es ist immer der Moment, es gibt Tage da kriegt ein Iskis an das völlig, dann nimmt man das mit und dann gibt's andere Tage wo du sagst ich kriegts grad nicht gewangen Leute weil ich hab genug Anders auf dem Zettel.

00:21:12: Um deine Rolle Hans Kackmann zu zitieren.

00:21:15: Würdest du dir wünschen, dass in der echten Welt mehr Menschen mal ein Baum umarmen und Ohm wagen?

00:21:20: Na klar.

00:21:21: Eigentlich jeden Morgen... also vor jeder Schulklasse morgens erstmal einen Baum umarmten und sagen.

00:21:26: Und danach sich auch miteinander

00:21:27: umarben.

00:21:28: Sehr gut!

00:21:29: Das ist nämlich mein Lieblingslied von Kackmann.

00:21:33: Mein Lieblungslied von Krackmann ist Ich Will Mehr.

00:21:37: Das sagt alles über uns und die Nabe genutzt über unsere Persönlichkeit aus.

00:21:43: Aber ich hab ja da auch davor schon gesagt, mein Favourite ist Mercy Seed.

00:21:46: Nick Cave und Schubert's Winterreise, das ist mein ... Also... Ich hör mir das, ich darf jetzt wieder joggen mit meinem Knie also drei Minuten, dreimal drei Minuten Und ich höre dabei den Anfang von Mercy Seeds.

00:21:59: Das ist eine krasse Erfahrung dieses Mercy Seads Dinges.

00:22:03: Das kommt dann durch Prominenz.

00:22:04: Dann sagen die Mecklenburger Festspiele, du bist ja unser Local Hero!

00:22:07: Wir hätten gerne, dass du was machst für uns... Ich kann mit Jazz und Lyrik oder Klassik und Gedichten immer bin ich gar nicht so ein Fan von, weil ich da nicht hin höre quasi, nicht hingehöre sondern ich höre da einfach nichts um.

00:22:20: Und habe das auch noch nie gut gehört.

00:22:21: So ist es wie eine Farbredung, dass man das dann gut finden sollte glaube ich.

00:22:25: Und die haben das über Jahre mal probiert.

00:22:27: und irgendwann war ich so ein bisschen, wenn ihr ein netter Mensch sagt was machst du jetzt?

00:22:31: Irgendwie will das schick sein dass ich mich mit dem mal befasse.

00:22:33: Und fragte dann einen Dramatogen der sagte fragt doch das ist auch so eine Resonanz hier in Hamburg.

00:22:39: Dann frachte ich den Manager ob er dann und dann Zeit hat.

00:22:41: er dann gesagt ne das ist doof da ist ja in Salzburg sag ich es.

00:22:44: ganz lustig war ich komme an dem Tag auch in Salzbrüch an.

00:22:48: Lass uns doch in Salzbruch treffen!

00:22:50: Und dann war das ein völlig verringender Tag wie heute hier also viel viel schlimmer Und ich hatte so Mittagslust auf einmal, weil da um die Ecke wo ich wohnte, wo ich untergekommen war, war eine Schnapsbrennerei.

00:23:01: Ich hatte Lust, verschiedene zu probieren und dachte, ich darf mich nicht verlieren wenn ich noch den Manager treffe, den ich nicht kannte.

00:23:08: Aber der schmeckt ganz gut an meine Flasche mit.

00:23:11: Dann bin ich zum Hotel-Traff dem Manager.

00:23:14: Wir haben uns sofort verstanden und dann habe ich das guck mal... Wollen wir so was trinken?

00:23:20: Ja, sowas trinke ich auch.

00:23:21: Dann haben wir einfach die Flasche getrunken und am Ende der Flaschen entschieden, dass der Abend einfach Mözizid Winterreise hat.

00:23:27: Ich dachte es wäre toll, wenn Ortsvon oder so etwas von Nick Helf spielt und er meinte sie fänden es toll, weil nicht Schubert singe!

00:23:33: Und da die Flrasche immer leer war, da hatte man natürlich einfach nur ja-ja-jahr gesagt... Na

00:23:37: klar!

00:23:37: Du hört sich die Idee ganz toll an!

00:23:39: Gute

00:23:39: ich mir den Dietrich Fischer-Diesgau an.

00:23:42: Schuber als Winterreisen auf dem Fahrrad und ich, alter Fahrrad, da bist du völlig... Bist du

00:23:46: verrückt?!

00:23:48: Und dann haben wir das aber durchgezogen, über ein Dreivierteljahr gebaut.

00:23:52: Das war eine der tollsten Erfahrungen im Beruf, weil die sagen dann, Charlie, wir haben sogar acht Proben mit dir und unser eins denkt ja so acht Wochenproben.

00:24:00: Ja, und die hatten mal acht Termine?

00:24:02: Die hatten mir acht Probe- und das ist für die ganz viel!

00:24:07: Wir haben nur acht Probes.

00:24:08: Dann habe ich die in meine Welt erklärt.

00:24:11: Da muss ich melden.

00:24:11: Dann hab' ich den ganzen Konzept erarbeitet mit der Täterfigur Und dann hatten wir diese acht Proben und ich sah an den Gesichtern der Musiker.

00:24:19: Das ist ganz frecklich für die, was ich da tue!

00:24:23: Weil bei uns ist ja auch so viel ausprobieren und es gibt einen Mittelfahrt wo wir wissen das ist bei denen nicht so, weil sie sehen Noten...

00:24:31: Ja und dann machen die und sind noch so vorbereitet und schon mit der Endversion in der ersten Probe eigentlich schon.

00:24:36: Wie können das ja auch?

00:24:37: Also es ist einfach ein anderes Arbeiten wie sich das gefügt hat.

00:24:40: Das war echt stark.

00:24:42: Der erste Abend im Rostock damals War ein ganz anderer Abend als jetzt im Mannheim zuletzt.

00:24:47: Das waren jetzt, ich glaube, die dreidreißigste Aufführung in acht Jahren und das Ding ist komplett gewachsen.

00:24:52: Und das ist dann in diesem Beruf den wir haben dürfen

00:24:55: fantastisch.

00:24:55: Ja, das ist ganz toll!

00:24:57: Ich bin mit meinen Eltern im Bielefeld da.

00:24:59: Ich habe den vorgeschwärmt, die so... Da gehen wir hin?

00:25:00: Nee,

00:25:01: es ist im Januar ne?

00:25:02: Im Januar im Bilefeld genau weil die kommen aus NRW deswegen.

00:25:06: Zum Wienbielefeld.

00:25:08: Du bist zwar größer als deine Frau wer steht aber im Schatten von wem?

00:25:13: Das ist ganz lustig.

00:25:16: Wir frauen uns das ja gar nicht, aber letztes Jahr... Also dann kam ja Laajas im Marathon und da hat Lina wieder einiges abgesahnt und es ist doch unfassbar was sie damit leistet.

00:25:28: so kann man sich immer wieder angucken.

00:25:30: und dann waren wir zusammen in eine Premiere gegangen.

00:25:33: ich glaube Entsieg war das von Fall Griechter und Jalinek.

00:25:38: und dann sagt guck mal dass Lina Beckmann und ihr Mann Und das war ... Ja, genau.

00:25:45: Sehr gut!

00:25:46: Und dann sagte ich jetzt bin nicht einfach der Mann von meinen zwei langen Zeiten umgekehrt durch diesen ganzen Fernsehen-Kinokram und das war ein sehr lustiger Moment, den fanden wir super

00:25:55: gut.

00:25:56: Auf Fanfek dazu so unsere Bubble oder wenn wir uns mit Menschen unterhalten und auch vor allem weiblich gelesenem Person alle sind so Lina Bergmann.

00:26:04: Alle lieben sie?

00:26:05: Na ja klar.

00:26:07: Sie ist einfach krass.

00:26:09: Man kann sie nur lieben.

00:26:11: Und damit kommen wir dann jetzt zum Spaziergang nach Syracuse.

00:26:16: Da spielt ihr ja beide mit?

00:26:17: Ja!

00:26:18: Magst du uns ganz kurz erzählen, worum es da geht?

00:26:21: Spaziegang nach Syrakus ist eine Verfilmung eines Buches von einem Autor FC Delios.

00:26:27: Der ist schon verstorben.

00:26:28: Er ist jemand aus dem Südwesten von Deutschland und der hat eine Geschichte direkt nach dem Ende der DDR aufgeschnappt von einem Typen, Nach sieben Jahren Vorbereitung versucht hat von Rostock, also Ost-CDDR über den wir nach Syracuse zu kommen.

00:26:47: Der hatte so einen Spiehen in sich entwickelt.

00:26:49: Dem Buch spaziert er nach Syrakus von Johann Gottfried Säume.

00:26:59: Das Buch habe ich damals gelesen weil ich da oben im Studienplatz hatte.

00:27:03: Ich dachte das hat was mit mir zu tun.

00:27:04: und dann habe ich das angefangen zu lesen als neunzündjähriger Pippel und dachte, das macht mit mir jetzt nicht so viel.

00:27:09: Weil die DDR ist ja jetzt weg und wir müssen nicht mehr

00:27:12: abhauen.".

00:27:12: Und ich hatte dann mit Dostoyevsky schon angefangen... Ich war so ein anderen Trip aber das Buch blieb so hängen!

00:27:18: Und als dann vor zehn Jahren, vor zehn, elf Jahren diese Flüchtlingskrise war, die große Wir schaffen das, Angela Merkel, kam dieses Thema des Flihen-und Reisens also ab wann?

00:27:31: Weil es ja sofort darum ging Das sind doch alles Leute, die nur unser Sozialsystem ausnutzen wollen und so andere Sachen.

00:27:36: Ne, das sind Leute, wie vielen vor Assad also...

00:27:39: Die würden gerne da bleiben wo sie sind weil es ihnen da gut ging!

00:27:42: Und davor waren hier schon fünf Jahre wirklich hunderte wenn nicht gar tausend von Tote im Mittelmeer.

00:27:47: Und dann ploppte das, kamen das bei mir im Kopf zusammen habe ich das Lars erzählt ob er das Buch kennt?

00:27:53: Dann haben wir gesagt können wir probieren mal raus Wir gucken, was das gibt.

00:27:57: Da wollten wir erst eine Serie machen.

00:27:58: mal Serie war damals gerade modern Netflix hatte gerade sich total breit aufgestellt.

00:28:03: Das wäre auch toll als Serie dass du diese sieben Jahre über so sieben Folgen erzählst oder vierzehn folgen.

00:28:08: Aber es stellte sich heraus die Leute hatten ganz lange kein Bock auf DDR Thematik.

00:28:15: Irgendwie wurde's dann immer aktueller durch die politischen Umstände.

00:28:19: Dann kam Corona, dann kam die Sänze im Querköpfe.

00:28:22: Ja selber dieser echte Mann den ich da wirklich aber kaum nachspiele weil der sehr speziell ist sozusagen hat auch zu allen Haltungen und ich fand aber dieses dass jemand wirklich versucht sieben jahrelang ein Ziel zu erreichen weil er sagt es kann doch nicht sein das mir jemand vorschreibt wohin ich reisen darf und wo nicht.

00:28:40: und das habe ich noch als Junger Teenager, also ich war ja fifteen, sechzehn als das ganze Ding anfing zu bröckeln.

00:28:46: Für mich hier auch schon gedacht, wieso soll ich immer in einer Bulgarien und Polen?

00:28:50: Tschechei, Ich will nach Amsterdam!

00:28:52: Also so... Und das war ganz klar Wir dürften das nicht und wir waren ja eben immer auf hinten, das war unser zweiter Heimat.

00:28:58: und der Alte, also unser Vater hat immer gesagt wenn es so klare Sicht war sah man abends Leuchttürme von Mon.

00:29:05: dann haben wir gesagt da ist Dänemark und als Kind fingste das ja so durch.

00:29:15: Also ich fing gerade an, das ganze Ding in Frage zu stellen.

00:29:18: Diese DDR-Behauptung und da waren ja immer die Grenzer.

00:29:21: Du hast immer diese Männer mit dem Helm gesehen wie sie jetzt im Film aus sind Und das mischte sich so.

00:29:27: und irgendwann kriegten wir ein bisschen Geld zusammen und haben gesagt jetzt drehen wir das mal und gucken was es ist.

00:29:32: also Es geht eigentlich darum dass einer sich etwas im Kopf setzt weil er die Setzung, so wie das jetzt in Ungarn war oder wie es gerade im Mellorusland ist.

00:29:39: Oder Russland, dass ein System sagt, das darfst du nicht und dann sagt einer ist vom gesunden Menschenverstand total unlogisch und ich finde mich damit nicht ab.

00:29:53: Riskiert weil das seiner Frau nicht erzählen darf, weil die sonst Mitwisserin ist und fünf Jahre in den Knast kommt, riskiert halt relativ viel und dadurch, dass während der Reise denn die DDR untergeht... Fliegt ihn dann alles um die Ohren.

00:30:08: Und wie war das für dich?

00:30:09: Du kommst ja aus der ehemaligen DDR, deine Frau kommt aus dem Westen also Rupport Hagen und wir waren die Dreharbeiten für euch.

00:30:18: hast du auch eigene Erinnerungen mit einfließen lassen dass was du erlebt hast?

00:30:22: Ich finde es immer doof eigentlich.

00:30:24: ich finde mich denn so immer douf stellen als würde ich die DDR gar nicht kennen und find's dann total toll wenn er da auf einmal eine Milch anders aussieht.

00:30:32: natürlich kommen dann Sachen roh geschaffen und bei dem Kostüm Bild habe ich mich dann doch eingemischt, weil es gab so einen Look um mich herum.

00:30:43: Mein Vater hat mir gesagt sind sie blöde, rock on!

00:30:45: Die hatten diesen Bart.

00:30:47: also die hatten alle irgendwie voll wart immer diese John Lennbrüller immer diese Motorrad-Lederjacken und immer Zimmermatshosen und Jesusladschen.

00:30:54: das waren diese Röhmernsandarten.

00:30:56: Das war wie ein Codex.

00:30:57: Den haben wir als Teenager, ich war ja Metal-Fan und wir fanden die Typen cool weil sie waren so unangepasst.

00:31:04: Die hatten man ja auch noch so rote Handwerkerhaltstücher um und man merkte so... ...die lassen sich nicht alles bieten.

00:31:10: deswegen fanden wir die gut!

00:31:12: Und im Laufe der Vorbereitung kriegte ich mit dass das halt wirklich ein CodeX war von sogenannten Renegarten.

00:31:16: also es war so.. Man traf sich und wenn man sah er hat das an und die hat das auch an dann wusste man okay die Findessysteme auch nicht so gut ohne dass man es ausgesprochen hatte, weil er überall Wahnsinn war.

00:31:29: Also da habe ich mich ein bisschen reingekriegt, dass man ihn da erkennt.

00:31:32: Es gibt auch ein Foto vom Echten wo er so aussieht.

00:31:35: Aber uns war es eher wichtiger jetzt zu erzählen was das für einen Hirn des Leuten ist, etwas zu verbieten...

00:31:43: Ohne Sinn und Verstanden?

00:31:44: Ja, was gesunder Menschen verstand eigentlich nicht einsehen kann!

00:31:48: Wenn ihr jetzt sagt ihr wollt nach Grönland fahren dann fahrt doch einfach.

00:31:53: Aber wann können wir das Ganze dann sehen?

00:31:56: Wir gucken mal, wie geräuschunterfuckend das ist.

00:31:57: Eigentlich sind die relativ gut Geräusch

00:31:58: unterrückend.

00:31:59: Ich glaube, dass

00:32:02: man es gar nicht so krass hört und unsere Stimmen stelle ich eh laut.

00:32:06: Gut!

00:32:09: Ich kann aber nicht

00:32:14: garantieren,

00:32:18: dass das ganz weggeht.

00:32:23: Ja, weil dann haben wir uns jetzt einfach thematisiert, dass im Bindergrund gerade Bora-Habeiden stattgefunden

00:32:28: hat.

00:32:28: Genau!

00:32:29: Während ich gerade Werbung für meinen Film mache heute... Frech ist

00:32:32: das!

00:32:32: Frech!

00:32:33: Das ist ein Frech

00:32:33: halt!

00:32:33: Zwanzigste Acht da geht's los.

00:32:36: Und ich hoffe er bleibt eine Weile in den Kinos, weil die Kinofilme heutzutage wirklich erst Publikum aufbauen wenn sie ... Lange laufen und nicht nach zwei Wochen wieder rauszuhängen.

00:32:46: Unser Ziel mit dem Podcast ist ja vor allem, junge Menschen ins Theater zu bringen aber generell einfach für Kultur-, Film-, Fernsehen-Theater zu begeistern.

00:32:58: uns zeigen ey da is noch ganz viel!

00:33:03: Genau was ich ja vorhin auch schon mal angerissen habe das du einfach eine total... große Wandbreite an Generation abdeckst, dadurch dass du halt im Fernsehen zu sehen bist.

00:33:14: Im Film zu sehen ist im Kino.

00:33:16: aber auch Bibi und Tina ist halt so ein bisschen unsere Generation.

00:33:21: Wir waren die ersten!

00:33:23: Die OD-Bibi und Tina Fans.

00:33:26: Genau.

00:33:27: Aber hast Du was zu sagen damit junge Leute ein bisschen mehr Interesse aufbringen?

00:33:34: Naja, es gibt ja diese ganze Welt des Virtuellen die in meinem Leben dazugekommen ist.

00:33:39: Die ja für die jetzt achtzehnjährigen sozusagen schon immer da war.

00:33:43: Ihr seid ihr genau dieser Switch-Origin dazu.

00:33:46: Wir durften noch so ein bisschen nur eine echte Welt haben und dann kam das Virtuelle in euer Leben auch relativ schnell.

00:33:53: Und es ist eben ein großer Unterschied ob du dich sozusagen mit deinem Auge vor allem Bildschirmen auf einem großen oder kleinen Heftest und du quasi eigentlich alles brainmäßig erlebst oder in die Sensitive gehst.

00:34:05: Auch der Unterschied zwischen Fernsehen und Kino ist ja gigantisch, wenn du einen großen Saal mit mehreren hundert Leuten sitzt vor einer riesigen Leinwand wo die Köpfe auf der Leinwand in den Nahen also im Close-Up einfach manchmal vier bis fünf mal so groß sind wie unsere eigenen Köpfen organische, lebende Systeme rein.

00:34:23: Und das ist was auf der unterbruchsten Ebene ein wirklich erweitert hormonell dich so beglückt sich so verändert.

00:34:29: Das kann dir das digitale niemals liefern.

00:34:31: dann kannst du den größten Bildschirm haben Du bleibst immer in dieser digitalen Verabredung von dieser zweierlei Kodierung und

00:34:38: fertig ist das halt etwas zwischen.

00:34:40: genau du bist immer in diesem du bleibste in einer Verhandlung du bist part of it im kino und im theater ja noch viel mehr weil dass Theater ist ja für mich im Guten wie im Schlechten, aber auch das ist gut.

00:34:52: Also eben diese Black Box wo du reingehst und du weißt nicht was passiert und mit dem Allerwesten passieren Sachen die dann nur an denen man noch mit dir passieren und die dann wirklich ein Wander sind, die du dir auf keiner anderen Ebene holen kannst.

00:35:05: so wie du sozusagen im intim Moment in einem glücklichen sexuellen Moment etwas erlebst, was nur du miteinander erlebst So ist es im Theater auch, dass es nur du erlebst.

00:35:16: das so Das ist das große Geschenk für sein, weil das Ganze glücklich sein.

00:35:22: Was Glück ausmacht und was Glück von Depression oder dunklen Stunden unterscheidet ist, dass du dich anreicherst mit Glücksempfindung.

00:35:30: Die musst du ja lernen, wenn du das nicht beigebracht bekommst!

00:35:33: was glücklich sein heißt, wie fühlt sich glücklich an?

00:35:36: Wenn du das nicht erlebst und dann sagst, Alter, siehst du total glücklich aus.

00:35:40: Ja ich war jetzt in einem Theater, ich habe ein total tolles Stück gesehen oder ich war auf dem Superkonzert, ich war in einem Mega-Film!

00:35:46: Ich war in einen total tollen Kabarett.

00:35:47: Ich war auf einer super guten Zaubershow.

00:35:49: Es sind aber immer Orte wo du kollektiv woanders warst.

00:35:54: Das lässt dich ja nicht mathematisch digital beschreiben sondern es ist eben ein hormoneller metaphysischer Prozess.

00:36:00: Und das ist der große Unterschied zu allem was die digitalen Welt, also die Versuchung alles und KI will es auch richtig gut machen.

00:36:08: Du bleibst immer in diesem Jahr online, in diesen Jahr on Null-on-Eins du kommst nicht in das viel leicht rein, in das grau... Es gibt ja diese Geschichte.

00:36:18: ich habe als junger Schauspieler in Frankfurt bei irgendeinem Anlass im Theater einen Neurologen kennengelernt Professor und Dr.

00:36:26: Wolf Singer.

00:36:27: der war damals Chef von Max Planck Institut da Und man hatte mir gesagt, ich soll Smalltalk lernen.

00:36:32: Weil aus Mecklenburg kannte ich das noch nicht als Smalltalk und ich wusste gar nicht wie es geht... ...und hab das dann einfach nicht geübt.

00:36:39: und dann habe ich gesagt ja hallo was wer sind Sie denn so?

00:36:42: Ja Professor Wolfsinger später erfuhr ich da was für eine Kapazität dieser Mann ist aber für mich war das ein okay um.

00:36:48: was machen sie so?

00:36:49: Ich bin Neurologe.

00:36:50: ah!

00:36:50: Was machen sie denn so als Neurologel?

00:36:52: Ja ich untersuche das Gehirn.

00:36:53: aha So und haben sich das schon alles untersucht?

00:36:56: oder also wissen Sie schon alles?

00:36:59: oder wirklich

00:37:01: Ganz unbedarfbar.

00:37:02: Ohne Sattel losgeritten und dann sagt er, naja es ist faszinierend das gibt zwischen dem limbischen System was ja in der großen Runde liegt unter großem Rande keine direkte Verbindung.

00:37:12: Alle Informationen oder Empfindungen, alles was in einem Lymnischen passiert.

00:37:16: Das läuft immer über das Rückenmark.

00:37:17: also wie wenn du sagst wir haben ja einen Alternat eine riesen Party und Du musst aber wenn du an die Döner wurde gegenüber willst musst du immer über Wandsbeck da hinfahren um den Dönen holen und über Wansbeck zurück um dann wieder in die Partie zu gehen.

00:37:30: Und er sagt es ist sehr komisch dass das die Evolution nicht geschafft hat dass es da eine direkte Verbindung gibt.

00:37:35: Das fasziniert ihn.

00:37:38: Was ist dann da?

00:37:39: Ja, das ist ein ganz seltsameses.

00:37:41: Also es nicht mehr ein richtiges Gewebe.

00:37:43: So erinnere ich das.

00:37:44: und wie nennt sie das?

00:37:46: Im Moment würde ich die Fantasien nennen.

00:37:50: Also das fand ich ja voll gut.

00:37:52: Ich glaube, er war dann auch froh, dass dieser junge Schaum

00:37:54: wieder

00:37:55: weg ist.

00:37:56: Aber deshalb ist mir so hängen geblieben weil ich das natürlich voll poetisch finde.

00:38:01: Genau das beschreibt was wir machen in Theater oder im Kino oder in Konzerten und so weiter.

00:38:09: Dieser Bereich ist der, der uns von Computern unterscheidet und der es zu Menschen macht.

00:38:15: Und das

00:38:16: einzigartige!

00:38:17: Das kriegst du auch nicht im Fernsehen unbedingt, das kriegste vor allem Kino und im Theater.

00:38:22: Und wir, die wir es tun... Wir erleben ja sowieso dann alles dreimal und viermal noch mal so doll weil wir uns auf der Bühne noch erleben und dass nach unten das ist ja... Das ist wahnsinnig.

00:38:33: Das ist einfach trippig und das ist voll gut.

00:38:35: Ja, ultra!

00:38:37: Zuletzt wollen wir noch Stückempfehlung von dir wenn du welche hast.

00:38:40: Stück empfülltes Theater?

00:38:41: Ja fürs Theater gerne.

00:38:42: Jetzt

00:38:43: die gerade laufen oder...?

00:38:44: Alles Alles was dir in den Kopf kommt.

00:38:47: Was gerade läuft, was in Zukunft kommt?

00:38:49: Also da muss ich mich immer konzentrieren weil ich so viel im Kopf habe... also natürlich wäre es noch nicht gesehen mit dem ersten Marathon von Karin Bayer auch in Gänze sich reinziehen, weil ich glaube etwas anderes als wenn man die Stücke einzeln sieht.

00:39:03: Ich freue mich wenn man natürlich in den Sommer von Niedorf kommt und was wir mit Studio Bauen gemacht haben.

00:39:08: Aber waren wir zusammen drin?

00:39:10: Ja das ist super.

00:39:11: Und mochtet ihr das?

00:39:12: Konnte ich mir mit was anfallen, also ist ja doch so ein Abgesang aus einem alten Weiß näher

00:39:17: haben.

00:39:17: Es

00:39:18: war auch ein Trip!

00:39:18: Ja genau.

00:39:19: Das könntest du gebrauchen.

00:39:20: Auch sehr gut.

00:39:22: Dann wenn Richard Reih wieder kommt, Richard the Kid, das sieht dann noch aus, dass sie es wieder auf dem Spielplan setzt und im Schauspielhaus... Das würde ich dringend empfehlen weil das, was Lina Beckmann da macht aber auch wie die ganze Arbeit von Karlin Henke gesetzt ist, das ist schon extrem Outstanding.

00:39:39: Den Menschenfang mit Andrzej Manski von Jette Steckle.

00:39:42: Das hatte gerade Premiere, ich glaube das ist auch sehr cool.

00:39:46: Die arbeiten so mit Hip-Hop in der Versuchung diesen alten Moliertext im Zeug zu kriegen.

00:39:51: Dann war jetzt gerade was auf Kampenagel.

00:39:52: Das heißt ein französischen Titel, der heißt Übertragen nach Medizinflot.

00:39:56: Tanztheater geht jetzt in Berlin weiter.

00:39:59: Das muss wahnsinnig gut sein.

00:40:04: Hamlet Castoff kann mich auch empfehlen weil man bei Grapp Franke immer in diese Trips reingeht.

00:40:09: Aber auch Fabian am BE, da kommt jetzt auch Mephisto raus mit Jens Harzer.

00:40:15: Das sind die Sachen, die mir auf Annib einfallen und das ist immer ungerecht weil ganz viel liegen

00:40:18: bleibt.

00:40:19: Ist ja immer

00:40:19: so!

00:40:20: Da sind jetzt erst mal nur Theater-Sagen.

00:40:22: Alles was das auch vom Resonanz macht kann man sich einfach geben, weil das sensationelle Musiker sind.

00:40:28: Immer in die Elfige gehen, weil der Raum so krass ist.

00:40:31: Wenn man oben sitzt aber dieser Raum macht etwas mit einem diese Traube... Das ist auch eine Rockkonzerte da gucken, das ist echt geil.

00:40:38: Live-Podcasts gibt es da auch, manchmal.

00:40:41: So live Podcasts muss auch krass sein!

00:40:46: Wenn wir dann bald in der Elfie unseren Live-Podcast machen...

00:40:51: Ich glaube man will ja immer was bleibt zu verliehen.

00:40:54: Ich weiß nicht ob sie noch mal spielen.

00:40:57: Es gab jetzt eine Choreografie am Ballett in Hamburg von William Forsythe.

00:41:00: das lief jetzt im Winter Das werdet ihr rausfinden.

00:41:05: die war jetzt im Frühling Und ich kenne Bill ja noch aus dem Frapo der Jahn, wir haben auch heute zusammen gearbeitet und das war wirklich fantastisch.

00:41:12: Also gerade für junge Schauspielerinnen und Schauspielen ist es toll wenn man das einfach überträgt was Tänzer innen da machen.

00:41:20: Wenn man das auf unsere Welt übertrickt wie wir mit

00:41:22: Schwaben und Körpern

00:41:23: gehen.

00:41:24: Da kannst du so viel lernen.

00:41:26: Weil die Körperzentren, auf einmal ist der Ellbogen das Zentrum.

00:41:28: Wenn man sich vorspielt und spielt eine Szene, wo einfach der Ellbung die ganze Zeit nach unten zieht, dann ist es nicht psychorealistisch sondern du bist in so einer formalen Verabredung und hast sofort anders vielleicht das zum Text.

00:41:40: Das muss man ja nur einmal machen.

00:41:41: Lieblingstext nehmen und sagen, mit der linke Ellbung zieht er mich immer zu Boden.

00:41:47: Und was das mit dir macht ist sofort... Ich muss den Titel suchen, aber

00:41:52: den finden wir sonst

00:41:54: auch raus.

00:41:55: Aber ich glaube die Company hat sich ja jetzt auch mal aufgestellt und wir hatten davor auch von einer Junker gerade in.

00:42:00: was gesehen ist da auch richtig gut.

00:42:01: also Ballett ist auch immer toll.

00:42:04: Große Empfehlung.

00:42:05: Ey dann ganz lieben Dank für deine Zeit!

00:42:07: Für die Tipps?

00:42:09: Ja Danke, dass du da

00:42:10: warst.

00:42:11: Hier war super, danke!

00:42:12: Ein Brut auf Gegenseitigkeit.

00:42:15: Das einzige was wir jetzt noch brauchen ist ein Foto.

00:42:16: Ja.

00:42:17: Das brauchen

00:42:17: wir noch für das Polenbild.

00:42:18: Ihr dürft.

00:42:20: Danke.

00:42:20: Wir machen auch kein Selfie...

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